Mitteilung des Österreichischen Presserates

Wien (OTS) - Der Österreichische Presserat hat aufgrund einer Beschwerde von "Aktion Leben" wegen des Beitrags "FP-Haupt:
Gratis-Druck für Abtreibungsgegner"; in NEWS vom 18. Oktober 2001, Ausgabe 42/01, S. 9 gemäß § 12 (1) seiner Geschäftsordnung ein Verfahren eingeleitet und ist in der Sitzung vom 13. Dezember 2001 zu folgendem Ergebnis gelangt:

Der Österreichische Presserat sieht gemäß § 13 (2) a) seiner Geschäftsordnung keinen ausreichenden Grund zum Einschreiten. Zwar ist nach Erhebung des Sachverhaltes klar geworden, dass es sich um einen Austausch von Sachleistungen handelte und der Ausdruck "kostenlos" nicht präzise ist, jedoch auch keine unkorrekte Wiedergabe der Fakten darstellt. Der Presserat erkennt keine Diffamierung und Pauschalverunglimpfung des Antragsstellers. Eine Verunglimpfung und Pauschalverdächtigung durch die Bezeichnung des im Sprachgebrauch üblichen Wortes "Abtreibungsgegner"; konnte der zuständige Senat nicht feststellen, da die "Aktion Leben"; gegen Abtreibungen eintritt.

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