Wiener Veranstalter gegen Tanzsteuer

Resolution zur Abschaffung der Vergnügungssteuer auf Publikumstanz

Seit Jahren leidet Wiens VeranstalterInnenszene unter der sogenannten "Vergnügungssteuer" auf Publikumstanz. Diese beträgt derzeit 25% für regelmässige und 10% für einmalige Veranstaltungen und wird dann schlagend, wenn auf der Veranstaltung getanzt wird. Eine genaue und eindeutige Definition dieses Tatbestands "Publikumstanz" liegt allerdings ebensowenig vor, wie eine eindeutige Regelung was unter einer "regelmässigen" Veranstaltung zu verstehen wäre.

Nun hat Finanzstadtrat Rieder eine Neuregelung vorgelegt, die eine Nivellierung auf einen Steuersatz von 15% für alle Veranstaltungen mit Publikumstanz vorsieht und den VeranstalterInnen ermöglicht einmal im Jahr eine Veranstaltung zu wählen, die dann nur mit 10% besteuert wird.

Mit dieser Neuregelung werden aber die konkreten Probleme Abgabenlast und willkürlicher Vollzug nicht gelöst, statt dessen findet eine Nivellierung des Steuersatzes nach oben statt.
Auch das Problem der Rechtsunsicherheit "Was ist tanzen?" wird nicht gelöst.

Diese Neuregelung verbessert die Situation für TanzveranstalterInnen nicht! Wir fordern eine gänzliche Abschaffung der "Tanzsteuer"!

Daher sprechen wir uns gegen die Einführung dieses Vorschlags aus und fordern den Finanzstadtrat auf Verhandlungen mit sämtlichen TanzveranstalterInnen dieser Stadt aufzunehmen.

Arena
Bassland - Barbara Wimmer
BCO - Johannes Breit
Cicada Productions - Manfred Winter
Club Massiv
Converse
Crazy - Rudi Wrany
DocLX
FLEX - Tom Eller
Infectious Living Solutions - Ziggy Kremser
Kunstwerk
Megawatt - Gerald Prudil
Porgy & Bess - Christoph Huber
Promoters Group
Rhiz, Blue Box - Herbert Molin
Sicom Productions - Michael Palliardi
SMILE Events - Oliver Riebenbauer
SUB Club - Johannes Neufeld
Swingtime Entertainment - Christoph Neuer
Trife Life - Aziz Esau
WIRR - Julia Zerzer
Volksgarten - Michael Boehm
ZOOM Enterprises

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Rückfragehinweis: Marie Ringler 0664/424 01 73

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