Plank: Positives DNA-Ergebnis bestätigt BSE-Fall

Referenztests aus der Schweiz und Großbritannien noch abwarten

St.Pölten (NLK) - "Mit dem positiven Ergebnis der DNA-Analyse ist der erste BSE-Fall in Österreich bestätigt worden. Damit ist klargestellt, dass das infizierte Tier aus dem betroffenen Bestand aus Groß-Höbarten im Waldviertel stammt", erklärte heute Landesrat Dipl.lng. Josef Plank.

Weitere Maßnahmen werden, so Plank, nach Vorliegen der Test aus den Referenzlabors in der Schweiz und in Großbritannien gesetzt. Das Tierseuchengesetz und der Krisenplan sehen die notwendigen Schritte auf dem landwirtschaftlichen Betrieb vor: Die Keulung des Bestandes und die Desinfektion des Betriebes. Die dafür notwendigen Schritte werden vorbereitet, jedoch erst nach Vorliegen der Ergebnisse aus den Referenzlabors gesetzt. Außerdem wird eine Kommission ihre Arbeit aufnehmen, die den Wert des Tierbestandes feststellt, damit die Entschädigung rasch an den betroffenen Landwirt ausbezahlt werden kann und möglichst bald neue Tiere angeschafft werden können.

"Nachdem es in anderen europäischen Ländern vergleichbare Einzelfälle gibt sind sicher noch zusätzliche wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ursachenerforschung notwendig. Die Weiterführung der flächendeckenden BSE-Tests für Rinder über 30 Monate steht für uns außer Frage", betont Plank.

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