ARBÖ: Sibirische Kälte hat Ostösterreich erreicht!

Pannenfahrer im Dauereinsatz

Wien (ARBÖ) - Durch die tiefen Temperaturen der letzten Tage wurde der ARBÖ - Pannendienst 1-2-3 in Wien vier mal mehr zu Panneneinsätzen, als an "normalen" Tagen gerufen. Die Pannenfahrer sind rund um die Uhr im Dauereinsatz. Die Hitliste der Pannen führen vereiste Autotüren an, dicht gefolgt von Starthilfe und vereisten Autotürschlössern, berichtet die ARBÖ Einsatzleitung. Der Wiener ARBÖ - Pannendienstleiter Malecki "90% der Pannen sind auf sehr schlechte, bis gar keine Wintervorbereitung des Autos zurückzuführen."

Beim ARBÖ erwartet man in den nächsten Tagen keinen Rückgang der Pannen - Einsätze, da die Meteorologen auch für Westösterreich Minustemperaturen bis zu -20° vorhergesagt haben.

Die tiefsten Temperaturen wurden heute in Mariazell mit -14°, Litschau mit -13° und Mönichkirchen mit -12° Celsius gemessen.

Richtige Starthilfe

Viele Autos springen nicht mehr an, weil die Batterie überaltet oder leer ist. "Oftmals hilft nur noch Starthilfe, um das Fahrzeug wieder flott zu machen," berichten die ARBÖ - Pannenfahrer.

Wer nicht selbst zum Startkabel greifen will, für den ist der ARBÖ -Pannen - Notruf 1-2-3, österreichweit ohne Vorwahl, rund um die Uhr die richtige Adresse. Diejenigen, die Starthilfe in Eigenregie durchführen möchten, sollten laut ARBÖ - Techniker Erhard Lenz jedoch einige Sicherheitsvorkehrungen beachten:

Wichtig bei der Starthilfe ist die richtige Reihenfolge beim Anschluss der Kabel - das rote Kabel ist für den Plus - Pol, das schwarze für den Minus - Pol bestimmt. ARBÖ - Techniker Lenz: "Zuerst klemmt man das Ende des roten Kabels an den Plus - Pol der leeren Batterie, danach das andere Ende an den Plus - Pol der vollen Batterie. Neue Fahrzeugtypen haben einen eigenen Minus - Pol -Anschluss für das Starthilfekabel vorgesehen. Wichtig ist, dass die Minus - Pol - Verbindung bei Beginn der Starthilfe als letztes angeschlossen wird und nach Beendigung dieser als erstes abgeklemmt wird." Sollte nach diesen Maßnahmen das Fahrzeug trotzdem nicht anspringen, so steht der ARBÖ - Pannendienst über die ARBÖ - Pannen -Notruf - Nummer 1-2-3 jederzeit zur Verfügung.

ARBÖ - Techniker Lenz abschließend: "Zu bedenken ist auch, dass die Batterie bei Fahrten von ein bis zwei Kilometern nicht genügend aufgeladen wird. Nach einigen Tagen ist auch eine intakte Batterie leer. Wer bereits bei milden Temperaturen Probleme beim Starten in der Früh hat, sollte sich jetzt auf jeden Fall eine neue Batterie zulegen. Bei den zu erwartenden Minusgraden kann es ansonsten zu extreme Startschwierigkeiten kommen." Übrigens: Batterien sind in allen ARBÖ - Prüfzentren erhältlich.

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