Eder: Ohne Alpenstraßengesellschaft-Tirol hat Fusion von ÖSAG und Asfinag keinen Sinn

Wien (SK) "Die Zusammenlegung von ÖSAG und Asfinag ist nur eine halbe Sache und kein Kunststück. Ohne die Alpenstraßengesellschaft-Tirol (ASG) zu integrieren, ist wieder keine Lösung gefunden, die alle Kompetenzen in einer Gesellschaft vereinigt", kritisierte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder die Pläne von Infrastrukturministerin Forstinger zur Zusammenlegung der ÖSAG und der Asfinag. Scheinbar könne sie sich nicht gegen den Widerstand von Landeshauptmann Weingartner und der ÖVP durchsetzen, so Eder, der dieses Unvermögen Forstingers als "Schwächezeichen" wertet. ****

"Es soll endlich eine Lösung über alle Bundesländergrenzen hinweg gefunden werden. Für Österreich ist es wirtschaftlich sinnvoll, wenn nur eine Sondergesellschaft für das höherrangige Straßennetz existiert, so wie es in anderen Staaten auch der Fall ist", unterstrich der SPÖ-Verkehrssprecher. Die ÖSAG und die Asfinag zu fusionieren, würde das Problem der Kompetenzaufsplitterung überhaupt nicht beheben, da beide Gesellschaften ohnedies aufs engste zusammenarbeiten, im selben Haus ihren Sitz haben und auch personell eng verzahnt sind.

Eder kritisierte die Ankündigungspolitik von Forstinger, die sich bisher als nichts anderes als Schall und Rauch herausgestellt habe. Forstinger habe weder bei der Lkw-Maut etwas weitergebracht, noch habe sie einen Verkehrswegeplan erstellt. Darüber hinaus habe sie kein einziges Infrastrukturprojekt zuwege gebracht, die die Arbeitslosigkeit bei den Bauarbeiter mildern würde. Die Zusammenlegung von ÖSAG und Asfinag wertet Eder daher bloß als Ablenkungsmanöver der Ministerin, da sie ansonsten in der Verkehrspolitik nichts zustande gebracht habe, schloss Eder. (Schluss) ns

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