FP-PRINZ: BRÜCKEN- UND WEGEBAU IN DER LOBAU VERSTÖSST GEGEN DAS NATIONALPARKGESETZ

Systematische Zerstörungsakte in der oberen Lobau bedrohen Naturparadies

Wien, 13.12.01 (fpd) - Das Wiener Nationalparkgesetz hat das Ziel, das Gebiet der Lobau in seiner Ursprünglichkeit zu erhalten und die charakteristische Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren. Zuwiderhandlungen sind, soweit sie nicht den Gegenstand einer gerichtlich strafbaren Handlung bieten, mit Verwaltungsstrafen mit bis zu einer Höhe von 400.000 Schilling zu ahnden. "Diese klaren Vorgaben müssen sich jene Umwelttäter vor Augen halten, die in überheblicher Amtskapplmanier gewachsene Strukturen systematisch zerstören", stellte heute der freiheitliche Stadtrat a.D. Walter Prinz fest.****

Was denken sich die g’schaftlhuberischer Organe der Nationalparkverwaltung eigentlich dabei, wenn ohne jegliche Veranlassung neue Wege und Brücken kreuz und quer durch unberührte Bereiche der oberen Lobau gelegt und natürliche Lebensräume zerstört werden. Diese Aktionen stehen im krassen Gegensatz zur Nationalparkidee und verstoßen gegen § 1 und § 6 des Nationalparkgesetzes.

Die für die Überwachung der Festlegungen zuständigen Behörden sind daher dringend anzuhalten, gegen die systematischen Zerstörungsaktionen, die noch dazu eine Menge Steuergeld verschlingen, einzuschreiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. "Die Lobau darf nicht als beschäftigungstherapeutische Spielwiese und Rummelplatz falsch ausgelegter Grünraumplanung missbraucht werden, sonst werden Fuchs, Hase und Reh bald endgültig vertrieben sein", unterstrich Prinz abschließend. (Schluß)am

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