RASINGER: ÖSTERREICH WIRD DURCH NEUES RETTUNGSSANITÄTERGESETZ WELTSPITZE IN DER NOTFALLVERSORGUNG

Wien, 13. Dezember 2001 (ÖVP-PK) Durch das vorbildliche österreichische System mit Notärzten, Hubschraubern, Rettungssanitäter und Unfallspitälern werden jährlich tausende Menschen gerettet. Oft stehen den Helfenden nach einem Notruf allerdings nur wenige Minuten unter schwierigsten Bedingungen zur Verfügung, unterstrich heute, Donnerstag, der stellvertretende Obmann im Gesundheitsausschuss ÖVP-Gesundheitssprecher Dr. Erwin Rasinger die Leistungen des Rettungssystems. "Durch das heute zu beschließende Rettungssanitätergesetz wird Österreich in der Notfallversorgung Weltspitze". ****

Durch das neue Bundesgesetz werde ein 40 Jahre altes Gesetz abgelöst. Im neuen Gesetz werde der "Rettungssanitäter" und für Notarzteinsätze der "Notfallsanitäter" geschaffen, erläuterte der ÖVP-Gesundheitssprecher. Die Ausbildung werde stark ausgeweitet. So soll es in Zukunft spezielle Ausbildungen für die Medikamentenverabreichung, die Infusionsgabe und die Beatmung (Inkubation durch den Notfallsanitäter) geben. Außerdem werde eine ständigen Fortbildung verpflichtend verankert.

Das Gesetz sei nunmehr endlich zustande gekommen, nachdem Wien als letztes Bundesland seinen Einspruch aufgrund des Konsultationsmechanismus‘ wegen vier Millionen Schilling zurückgezogen hatte.

Weiters sollen damit den Ehrenamtlichen die gleichen Chancen bei gleicher Qualifikation eingeräumt werden. Das wurde beispielsweise in Deutschland verabsäumt, sodass dort - ohne Hilfe der tausenden Ehrenamtlichen - große Probleme bei der Aufrechterhaltung der Versorgung entstanden. "Das beste Gesetz nützt nichts, wenn nicht die notwendigen Leute zur Verfügung stehen", sagte Rasinger. Der ÖVP-Gesundheitssprecher zeigte sich über den heutigen Beschluss auch deswegen sehr erfreut, weil die UNO 2001 zum Jahr der Freiwilligen ausgerufen hat.

Der heutige Beschluss sei im Rahmen einer ganzen Palette von Maßnahmen zur Anhebung der Notarztausbildung auf ein Spitzenniveau zu sehen. Rasinger verwies in diesem Zusammenhang auf die Einführung der verpflichtenden Notarztausbildung, die Einführung der Notfallhubschrauber in den 80er Jahren und das Weltspitzenniveau Österreichs bei den Unfallspitälern. Österreich habe durch Lorenz Böhler bereits Weltpionierleistung bewiesen. Ohne das hervorragende Zusammenspiel zwischen Notfallversorgung und Unfallspitälern hätte beispielsweise der Unfall Hermann Maiers dramatischere Ausmaße annehmen können, betonte Rasinger abschließend.
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