ÖAMTC: Skiwochenende steht vor der Tür

Vorsicht, wenn der Hubschrauber kommt

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der ÖAMTC erwartet bereits am kommenden Wochenende regen Zustrom zu den Wintersportzentren. Für die ÖAMTC-Notarzthubschrauber bedeutet dies allerdings wieder verstärkter Einsatz in den Skigebieten. Im vergangenen Winter galt in Westösterreich durchschnittlich jeder zweite Rettungsflug einem Ski-oder Snowboardunfall. Damit auch in der kommenden Wintersaison die rasche Hilfe für verunglückte Wintersportler ohne zusätzliche Gefährdung für Retter und Helfer erfolgen kann, hat der ÖAMTC Tipps für das Verhalten bei der Landung eines Rettungshubschraubers zusammengestellt.

Bei der Annäherung des Hubschraubers sollte man den Landeplatz rasch freimachen. Die Einweisung erfolgt meist durch professionelle Rettungskräfte, die entsprechend geschult sind. Pilot Gilbert Habringer : "Der Einweiser muss unbedingt stehen bleiben, denn durch den aufgewirbelten Schneestaub ist er für den Piloten mitunter der einzige Anhaltspunkt." Nach der Landung beträgt die Auslaufphase des Rotors etwa zwei Minuten. Solange muss in angemessenen Abstand aus Sicherheitsgründen gewartet werden. Besonders gefährlich sind schaulustige Skifahrer und Snowboarder. Habringer: "Die Landung des Notarzthubschraubers erweckt naturgemäß Interesse. Das Abschwingen unmittelbar vor dem Hubschrauber kann aber für alle Beteiligten äußerst gefährlich werden. Vor allem dann, wenn man nicht rechtzeitig zum Stillstand kommt."

Die Notarzthubschrauberbesatzungen sind Profis und stets bemüht, die Unfallstelle so schnell wie möglich wieder freizugeben. Ungeduld ist nicht angebracht. Wer die Aufforderungen der Helfer missachtet, verursacht nur weitere Verzögerungen.

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ÖAMTC-Pressestelle/Manfred Pfnier

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