ARBÖ-Wien-Weihnachtswunsch an Bezirkspolitik: Verkehrsmaßnahmen vor dem Vollzug erst beraten!

Wien (ARBÖ) - "Bevor ein Roßau-Desaster höherer Ordnung geschaffen wird, sollten sich die zuständigen Politiker in die Konzept- und Nachdenkphase begeben", verlangt ARBÖ Wien-Präsident Dr. Rudolf Ertl.

Aktueller Grund ist ein Vorstoß Währinger Bezirkspolitiker nach Verkehrsberuhigung der besonderen Art: Zwischen Währinger Straße und Gentzgasse soll die Martinstraße, wichtige Verbindungsstraße zwischen West und Nordwest, schlichtweg gesperrt und damit praktisch unbenützbar gemacht werden, wenn es nach dem Willen einiger Fraktionen im Bezirksparlament geht.

"Damit würde man den lokalen Verkehr, aber auch die Wirtschaft im Bereich der Währinger Straße im 18. Bezirk nahezu zum Erliegen bringen", meint der ARBÖ-Wien-Präsident. "Immerhin handelt es sich um einen Kreuzungsbereich, an dem mehrere öffentliche Verkehrsmittel Umsteigerelationen bieten, zusätzlicher Abbiegeverkehr würde alle Verkehrsmittel zum Stillstand bringen", kritisiert Ertl diese "Schnellschussidee".

Grundsätzlich verlangt der ARBÖ Wien - "nicht nur als Wunsch an den Weihnachtsmann" - seriösere Planung, Konzepte und Diskussion mit allen Betroffenen, bevor zweifelhafte Verkehrsberuhigungsideen in die Welt gesetzt werden.(Schluss)

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