AUER/FREUND/PRINZ: KEIN GRUND ZU PANIK

ÖVP-Abgeordnete: Lückenlose Kontrolle funktioniert

Wien, 13. Dezember 2001 (ÖVP-PK) "Die lückenlose Kontrolle bei der Rinder- und Tierkennzeichnung funktioniert dank der umfassenden Rinderdatenbank der AMA", sind die oberösterreichischen ÖVP-Nationalratsabgeordneten Jakob Auer, Karl Freund und Klaus Prinz überzeugt. Der erste BSE-Fall in Österreich sei somit kein Grund, Panikstimmung in der Bevölkerung bewusst und mit falschen Argumenten zu provozieren. ****

Jene Fehler, die nach der Aufdeckung des BSE-Falles passiert sind, waren keine Fehler im Kontrollsystem, sondern menschliches Versagen bei der tierärztlichen Untersuchung. Dieser konnte jedoch schnell ausgeglichen werden, weil eben die Genanalyse und die Kontrolle über die Rinderdatenbank der Agrarmarkt-Austria gut funktionierten. "Es ist kein bedenkliches Fleisch auf den Markt gekommen. Für die Konsumenten bestand daher nie Grund zur Sorge", betonte Auer.

In Österreich werden alle Rinder über 30 Monate auf BSE getestet. 217.660 Schnelltests waren bisher negativ. "Nun hat uns bedauerlicherweise die statistische Realität eingeholt. Aber das Kontrollsystem in Österreich ist so aufgebaut, dass für die Menschen jegliche Sicherheit beim Verzehr von Rindfleisch gewahrt ist", stellte Prinz fest. Rinder unter 30 Monaten sind noch nicht auf BSE testbar. "Aber bei jedem Rind, das in Österreich getestet wird, wird das Risikomaterial wie Rückenmark und Hirn sofort entfernt und gesondert entsorgt. Diese Teile des Tieres gelangen somit nie in die Nahrungskette für den Menschen", erläuterte Freund.
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