TELECITIES-Konferenz: e-Government - Was ist das?

Wien, (OTS) Eine der wesentlichen Aufgaben von TELECITIES sei die Vertretung der Städte-Interessen gegenüber der Europäischen Kommission vor allem in Hinblick auf e-Government, betonte Wiens amtsführender Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, DI Rudolf Schicker bei der gestern Mittwoch, in Marseille zu Ende gegangenen Konferenz dieses Städtenetzwerkes, im Rahmen dessen Wien derzeit die Präsidentschaft inne hat.

Im Rahmen von TELCITIES, das wiederum engstens mit EUROCITIES verbunden ist, arbeiten europäische Städte im Bereich der Informationstechnologien und Anwendungen für e-Government zusammen.

Wien hat seit vergangenem Jahr die Präsidentschaft inne und wird dabei von Ingrid Götzl, Mitarbeiterin der Magistratsdirektion/ Bereich Information vertreten, der Schicker für ihre Leistungen besonders dankte.

Schicker der Wien auch im Exekutivkomitee von EUROCITIES vertritt, konnte in Marseille darauf verweisen, dass wien.at der deutlichste Beweis dafür sei, dass in Wiens Verwaltung und Politik die Neuen Medien im Dienste des Bürgerservice bereits seit langem ernst genommen werden.

Der weitere Ausbau von öffentlich zugänglichen Terminals (access points) sei ihm persönlich ein großes Anliegen. "Wir dürfen aber nicht erwarten, dass das Vorhandensein eines derartigen Informations-und Kommunikationsangebotes automatisch zu mehr Demokratisierung führt. Es ist vornehmlich Aufgabe der Politik, sich darum zu kümmern, dass möglichst viele Bürger in die Lage versetzt werden bzw. auch lernen können, diese Möglichkeiten zu nutzen" sagte Schicker in Marseille.

In einer Nachlese zur TELECITIES-Konferenz betonte der Stadtrat gegenüber der RK das besondere Engagement der Verwaltung in Wien. "Mit Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer haben wir einen Verwaltungschef, dem e-Government ein besonderes Anliegen ist. Die Einrichtung eines eigenen Magistratsdirektionsreferates für Information, das von DI Eberhard Binder bewährt geleitet wird, zeigt, wie ernst es der Kommune mit der Umsetzung dieser neuen demokratiepolitischen Entwicklungen ist. Wenn allerdings Untersuchungen zeigen, dass die Mehrheit der Menschen im Lande mit dem Begriff e-Government noch nichts anfangen kann, sind wir als PolitikerInnen gefordert, einerseits über herkömmliche Medien, über die die Stadt Wien ja verfügt, weiterhin ‚klassisch’ zu informieren und für die Verbreiterung des Zugangs zu den Neuen Medien zu sorgen und andererseits der immer schneller wachsenden Internet-Gemeinde ein immer besseres Service anzubieten" schloss Schicker. (Schluss) lf

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