FP-Unterreiner: Klimt-Villa soll zu einem kulturellem Zentrum ausgebaut werden.

Die Erhaltung des Gebäudes und die Rekontruktion des Ateliers müssen oberstes Ziel sein.

Wien, 13.12.2001 (fpd) - Für die Errichtung eines kulturellen Zentrums in der Klimt-Villa sprach sich die freiheitliche Kultursprecherin GR Mag. Heidemarie Unterreiner aus.

Die Bedeutung der - von Gustav Klimt bis zu seinem Ableben 1918 genutzten - Villa liegt darin, da sich der große Künstler Klimt dorthin zurückgezogen hat, um seine Gedanken zu leben und verwirklichen zu können. Damit hat sich Gustav Klimt dem etablierten Kunstbetrieb entzogen und in der Abgeschiedenheit seiner "wilden" Harmonie gewirkt.

Der Verein "Gedenkstätte Gustav Klimt" hat es sich zum Ziel gesetzt, daß Atelier und den Garten wieder herzustellen und hat mit diesem Engagement die Bedeutung dieses wichtigen Kulturprojektes aufgezeigt.

Aus diesem Grund stellen die Wiener Freiheitlichen heute den Antrag ein kulturelles Zentrum in der Klimt-Villa zu errichten, wobei die Erhaltung des Gebäudes und die Rekonstruktion des Ateliers und seines Umfeldes, insbesondere des Gartens, anhand zeitgenössischer Aufzeichnungen als Voraussetzung dienen soll.
Ich lade alle im Rathaus vertretenen Parteien ein, diesen wichtigen kulturpolitischen Antrag für Wien zu unterstützen. Nicht nur die kulturelle Bedeutung dieser historischen Stätte sondern auch das große öffentliche und wirtschaftliche Interesse macht ein Handeln seitens der Stadt Wien notwendig, schloß Unterreiner. (Schluss) jen

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