"Einzigartiges Beispiel engagierter Naturschutzpolitik"

Onodi besucht Nationalpark Donau-Auen

St.Pölten (NLK) - Wenige Tage vor der ORF-Premiere des Wolfgang Murnberger-Filmes "Hainburg. Liebe und Widerstand" besuchte heute Niederösterreichs Naturschutzreferentin Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi die historischen Stätten der Au-Besetzung 1984 im heutigen Nationalpark Donau-Auen, um mit Nationalparkdirektor Mag. Carl Manzano weitere Vorhaben zu diskutieren.

"Die Errichtung des Nationalpark Donau-Auen vor etwa mehr als fünf Jahren war ein wichtiger naturschutz- und umweltpolitischer Schritt, mit dem es gelungen ist, einen einmaligen Lebensraum nachhaltig zu sichern und der Bevölkerung ein besonderes Naturerlebnis zu ermöglichen. Der Nationalpark Donau-Auen ist ein Naturjuwel zweier Bundesländer und ein Paradies im Herzen Europas. Was vor 17 Jahren durch engagierte Menschen in die Wege geleitet wurde, ist heute in seiner besonderen Ausprägung ein einzigartiges Beispiel engagierter Naturschutzpolitik", betonte dabei Onodi.

Manzano verwies darauf, dass es neben der Umsetzung der Managementpläne jetzt vor allem darum gehe, die ökologische Substanz in erster Linie der Gewässer zu verbessern, etwa durch die Wiederanbindung der Altarme an die Donau. In den letzten Jahren seien dafür mehr als 40 Millionen Schilling (2,91 Millionen Euro) investiert worden. Das Besucherzentrum Wasserturm Hainburg soll 2003 in Betrieb gehen.

Der Nationalpark Donau-Auen erstreckt sich auf einer Länge von 38 Kilometern von Wien bis zur Marchmündung an der slowakischen Grenze. Die 9.300 Hektar Fläche bestehen zu 65 Prozent aus Auwald, zu 20 Prozent aus Gewässern und zu 15 Prozent aus Äckern und Wiesen. Mehr als 700 Arten höherer Pflanzen, rund 30 Säugetier- und 100 Brutvogelarten, 8 Reptilien- und 13 Amphibienarten sowie ca. 60 Fischarten finden hier ein einzigartiges Rückzugsgebiet.

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