Austrian Environmental Reporting Awards (AERA) und Öko-Audit-Preis 2001 vergeben

In einer Festveranstaltung des BMLFUW, der Industriellenvereinigung und der Kammer der Wirtschaftstreuhänder wurden am 11. Dezember im Haus der Industrie von Minister Mag. Wilhelm Molterer die Austrian Environmental Reporting Awards (AERA) und der Öko-Audit-Preis 2001 verliehen.

Der Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Lorenz Fritz, wies in seinem Begrüßungsstatement darauf hin, dass bei den ausgezeichneten Unternehmen das Prinzip einer umfassend verstandenen Nachhaltigkeit in vorbildlicher Weise umgesetzt, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt wurden, zu dem sich die Industrie bekennt.

Die Austrian Environmental Reporting Awards (AERA) werden von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium und der Industriellenvereinigung für die besten Umweltberichte vergeben. Der AERA wurde auch dieses Jahr von der UNIQA Versicherungen AG großzügig unterstützt.
Als Österreichs bester Umweltbericht wurde der Bericht der Verbund -Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG gewählt. Die Angaben zur Betriebsökologie und den zahlreichen Standorten finden sich in einer guten, geschäftsberichtmäßig gehaltenen Darstellung. Die BMW Motoren GmbH erzielte den zweiten Platz, vor der Adler-Werk Lackfabrik, der AT&S-Austria Technologie & Systemtechnik AG und Infineon Technologies Austria AG/Infineon Technologies Microelektronic Design Centers Austria GmbH.

Neben dem besten Umweltbericht für 2000 wurden auch vier weitere Kategorien ausgezeichnet:
Der beste Nachhaltigkeitsbericht - der zusätzlich Angaben zu sozialen, ethischen und finanziellen Auswirkungen enthält - wurde von der SCA-Laakirchen eingereicht. Der Vorjahressieger Senoplast platzierte sich heuer an zweiter Stelle.
Sieger in der Kategorie Klein- und Mittelbetriebe ist die Happy-Foto Fotohandel - Fotoversand Ges.m.b.H, den zweiten Platz belegte die Autohaus Robert Stipschitz.
In der Kategorie "First-timer" hat der Bericht der Firma Lingenhöle Technologie vor jenem der Wilhelmsburger Ledererzeugung gewonnen. Die Sieger erhielten die von UNIQA gesponserte Statue "Mutter Erde" des österreichischen Bildhauers Leopold Bernhard und nehmen am European Environmental Reporting Awards (EERA) in Brüssel teil.

Umweltminister Mag. Wilhelm Molterer hat überdies fünf Unternehmen mit dem Öko-Audit-Preis 2001 ausgezeichnet, der vom BMLFUW verliehen wird. Geehrt wurden die Papierfabrik SCA Laakirchen, der Holzverarbeiter Stöckl aus Kematen/Ybbs, der Villacher Halbleiter-Hersteller Infineon, das Autohaus Denzel und der Stahlbaubetrieb Preinl, beide
aus Wien. Die Preisträger haben ein betriebsinternes Umweltmanagement-System im Sinne des EU-weiten Öko-Audits aufgebaut und eine vorbildliche Umwelterklärung vorgelegt, die den betrieblichen Umweltschutz dokumentiert.

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