mobilkom austria: 3. Quartal 2001 mit Erfolgen im Bereich mobiles Internet und aktuell mit 1 Mio. Kunden im Ausland

Wien (OTS) - mobilkom austria Gruppe mit 449,3 Mio. EUR Umsatz im
3. Quartal (Plus 10,6%) - EBITDA Steigerung um 22,1% auf 171 Mio. EURO - Beste Sprachqualität auch im Herbst 2001 - Verdoppelung der m-commerce Usage

"Unsere Schritte in die Zukunft des mobilen Lebens haben deutliche Spuren hinterlassen", so charakterisiert Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, Generaldirektor mobilkom austria, das abgelaufene dritte Quartal 2001 der mobilkom austria Gruppe. "Unser Focus auf Businesskunden, auf mobile Anwendungen und schnelle Technologien in allen unseren Ländern, in Österreich, Kroatien, Slowenien und Liechtenstein, haben zu einem hohen Erfolg im laufenden Jahr geführt." So hat die mobilkom austria Gruppe während des Geschäftsjahres 2001 in allen Töchterländern GPRS als erster Betreiber eingeführt, m-commerce Anwendungen wie Blumen- oder Ticketbestellungen gelauncht und Location Based Services verbreitet.

Mit diesen Aktivitäten konnte das Ergebnis des 3. Quartals entsprechend gesteigert werden: Der Umsatzerlös der Gruppe lag bei 449,3 Mio. EUR (dies entspricht einem Plus von 10,6% zum Jahr 2000). Das Betriebsergebnis (EBITDA) konnte um 22,1% auf 171 Mio. EUR gesteigert werden (2000: 140 Mio. EUR). Der Betriebserfolg (EBIT) liegt bei 103,1 Mio. EURO, plus 6,8%, zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.

mobilkom austria betreut mit 3.398 Mitarbeitern in vier Ländern aktuell 3,78 Millionen Kunden. Die Grenze von einer Million Kunden außerhalb Österreichs wurde Ende November gesprengt. 2,8 Millionen Kunden werden in Österreich bedient; dies entspricht einem Marktanteil von 42,3% per Ende September 2001.

Ergebnisse VIPnet, Si.mobil und mobilkom (liechtenstein) -Si.mobil-Anteil auf 75% aufgestockt

Zu diesem Ergebnis hat vor allem der Erfolg in Kroatien beigetragen: VIPnet erzielte im 3. Quartal 2001 einen Umsatz von 72,7 Mio. EUR. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2000 ist dies ein Plus von 38%. Das EBITDA stieg um 47% auf 30,7 Mio. EUR, das EBIT um 53% auf 19,9 Mio. EUR.

An der jüngsten Tochter Si.mobil, die im Februar 2001 zu 49% von mobilkom austria und zu 26% + 1 Aktie von Teleimpuls übernommen worden ist, hält mobilkom austria nunmehr 75% + 1 Aktie. Diese Transaktion war in dem ursprünglich bezahlten Kaufpreis in Höhe von 141,4 Mio. EUR bereits berücksichtigt. Spätestens mit Jahresende 2002 plant mobilkom austria ihr Recht zu nützen, sämtliche ausstehende Aktien an Si.mobil zu erwerben.

Si.mobil erbrachte im gesamten Zeitraum Jänner bis September 2001 Umsatzerlöse in Höhe von 32,2 Mio. EUR. Lag das EBITDA zwischen Jänner und Juni 2001 noch bei minus 11,0 Mio. EUR, konnte es sich im 3.Quartal 2001 auf minus 2,1 Mio. EUR deutlich erholen. Das EBIT betrug von Jänner bis Juni 2001 minus 13,8 Mio. EUR und verbesserte sich im 3. Quartal auf minus 5,5 Mio. EUR. "Das nun greifende Marketing und ein kompletter Marken-Relaunch sowie einfache und kostengünstige Produkt-Bundels lassen mich auf eine rasche positive Entwicklung des slowenischen Unternehmens der mobilkom austria Gruppe hoffen", so Nemsic.

mobilkom (liechtenstein) trug mit 0,9 Mio. EUR Umsatz zum Ergebnis der Gruppe bei.

WAP, GPRS und m-commerce: gute Basis für UMTS-Start

Das mobile Internet hat sich wie erwartet entwickelt: In Österreich konnte die Zahl der WAP-User innerhalb eines Jahres vervierfacht werden. Die m-commerce Anwendungen von mobilkom austria, A1 HandyTicketing mit den ÖBB, Kinokarten- und Blumenbestellungen über das Handy, erzielten eine Verdoppelung an Kunden und Transaktionen. Von Jänner bis September 2001 wurden im A1 Netz mehr als 800 Mio. SMS registriert. "Den Einsatz neuer Lösungen in der Datenübertragung haben wir durch eine Kooperation mit paybox gestärkt. Wir setzen auf Anwendungen, die nicht nur den Buchstaben ,m' vor den Begriff ,commerce' stellen, sondern tatsächlich einfache und sichere Lösungen für unsere Kunden darstellen", so Nemsic.

mobilkom austria Sieger bei Netzqualität im 1., 2. und 3. Quartal

Das Institut für Kommunikationsnetze an der Technischen Universität Wien führte im Auftrag von mobilkom austria auch für das dritte Quartal 2001 Messungen betreffend Sprachqualität, Abbruchraten und Aufbauzeiten von Telefongesprächen durch. Grundlage der Messungen sind über 300.000 Test-Telefonante in ganz Österreich, die zu gleichen Teilen bei allen vier GSM-Netzen durchgeführt werden. Mit 98,3% "Good Call Rates" (Sprachqualität) bis Ende September ist das A1-Netz Sieger des Vergleichs vor max.mobil mit 96,7%. Im Vergleich zu den Messungen des 2. Quartals haben sich alle Netzbetreiber verbessern können. In der Studie sieht Nemsic eine Bestätigung, für die nächste technologische Generation auf dem richtigen Weg zu sein:
"Eine stabiles, kristallklares GSM- und ein ebensolches GPRS-Netz sind der beste Garant dafür, mit diesem Wissen rasch ein flächendeckend funktionierendes UMTS-Netz aufzubauen."

UMTS-Testnetz mit Erfolg - als Unternehmen für 3 G gerüstet

Am Ziel das erste funktionsfähige UMTS-Netz Österreichs zu errichten, hält Nemsic fest: "Wir haben Ende November unseren Testbetrieb im Wiener Donaufeld aufgenommen. Die ersten Calls waren höchst zufriedenstellend. Wir legen bei diesen Tests sehr viel Wert auf die Kompatibilität der neuen UMTS-Netzelemente mit dem bereits bestehenden GSM- und GPRS-Netz." Insgesamt investiert mobilkom austria in den Ausbau des UMTS-Netzes bis 2010 etwa 600 bis 700 Mio. EURO (acht bis zehn Mrd. ATS).

Um für die dritte Generation gerüstet zu sein, hat das Unternehmen mobilkom austria in diesem Jahr seine internen Strukturen auf Richtung Zukunft gestellt. So wurde beispielsweise im Bereich Marketing und Vertrieb eine eigene UMTS-Mannschaft gegründet und eine bereichsübergreifende Task Force "Mobility Core" geschaffen.

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mobilkom austria AG & Co KG,
Mag. Elisabeth Mattes,
Unternehmenssprecherin
Tel: +43 664 331 27 30,
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