Kronberger: EU zahlt Atomreaktoren in Korea

Schildbürgerstreich: Reaktor ohne Verbundnetz

Straßburg, 2001-12-12 (fpd)- Als "Handlanger der internationalen Atomlobby" kritisiert der freiheitliche EU-Abgeordnete und Energieexperte Hans Kronberger die Europäischen Kommission, die "beabsichtigt, im Zeitraum 2002-2005 mit 20 Millionen Euro jährlich (insgesamt 100 Millionen Euro) zur Bereitstellung von zwei nuklearen Leichtwasserreaktoren in der Volksrepublik Korea beizutragen, obwohl kein ausreichendes Verbundnetz vorhanden ist."****

Kronberger: "Ohne ein angemessenes Verbundnetz können die Leichtwasserreaktoren gar nicht genutzt werden. Daraus läßt sich schließen, daß es gar nicht um die Energieversorgung der koreanischen Volksrepublik, sondern um die Geschäfte westlicher Atommultis mit Unterstützung der EU geht."

"Leider wurde der Antrag mit 410 gegen 56 Stimmen angenommen. Die FPÖ, aber auch die ÖVP-Abgeordneten, haben sich gegen dieses unsinnige und zugleich unmoralische Vorhaben ausgesprochen", so Kronberger.

"Die EU-Investition in die Kerntechnologie der koreanischen Volksrepublik ist der falsche Weg, um die Verbreitung von Kernwaffen zu verhindern", so Kronberger abschließend. (Schluß)

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