Bartenstein: Chancen für österreichische Unternehmen auf usbekischem Markt

Wirtschaftsminister traf usbekischen Vizepremier Azimov

Wien (BMWA-OTS) - Im Zuge des Staatsbesuchs des usbekischen Präsidenten Karimov in Wien ist Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr. Martin Bartenstein gestern Abend mit dem usbekischen Vizepremierminister Azimov und Außenhandelsminister Ganiev zusammengetroffen. Im Zentrum der Gespräche standen Bereiche, in denen sich für österreichische Unternehmen zukünftig verstärkt Marktchancen in Usbekistan bieten. ****

Vizepremier Azimov hob insbesondere die Sektoren Kraftwerksbau, kommunale Infrastruktur, chemische Industrie sowie die Privatisierungsoffensive, auch im Finanzsektor, hervor. Bartenstein unterstrich die besondere Kompetenz österreichischer Unternehmen in all diesen Bereichen, unter anderem in Verkehrstechnik, Umwelttechnik und Anlagenbau. In diesem Zusammenhang konnte auf ein jüngst von einem österreichischen Unternehmen in Aussicht genommenes kommunales Infrastrukturvorhaben verwiesen werden. Mit dem bereits geltenden Investitionsschutzabkommen und dem mit dem bevorstehenden Jahreswechsel wirksam werdenden Doppelbesteuerungsabkommen bestehen für Bartenstein bereits ausgezeichnete rechtliche Rahmenbedingungen, die von der Exportwirtschaft für Kooperationen zu nützen seien. Auch das gestern von Minister Bartenstein und dem usbekischen Außenwirtschaftsminister Ganiev in Gegenwart der Präsidenten gegengezeichnete Eisenbahn-Kooperationsabkommen zwischen dem österreichischen Eisenbahnprodukte-Exportcluster ARE und der staatlichen usbekischen Eisenbahn-Aktiengesellschaft lässt eine konkrete Belebung der österreichisch-usbekischen Wirtschaftsbeziehungen erwarten.

Bartenstein und Azimov betonten gemeinsam die Bedeutung der Klein-und Mittelbetriebe für den Wohlstand eines Landes - in Usbekistan erwirtschaften diese 35% des Bruttoinlandsprodukts - und vereinbarten einen speziellen Schwerpunkt der Zusammenarbeit in diesem Bereich.

Bartenstein sagte seine usbekischen Gesprächspartnern auch volle Unterstützung bei den Beitrittsverhandlungen mit der WTO zu.

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