FPÖ spricht von Halbierung der Wiener Wirtschaftsförderung

Wien, (OTS) Am Freitag werde im Wiener Gemeinderat eine Halbierung der Wiener Wirtschaftsförderung beschlossen, erklärten Mittwoch der Wirtschaftssprecher der Wiener FPÖ StR. DDr. Eduard Schock und der Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer Mag. Dieter Langer. Das, was vom Finanzstadtrat als Offensive für den Wirtschaftsstandort Wien verkauft werde, sei in Wirklichkeit "ein Märchen". Das Budget des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) müsse um 220 Millionen Schilling aufgestockt werden, um eine "Flut von Förderungsanträgen", die sonst nicht mehr finanzierbar wären, auszubezahlen. Diese Aufstockung müsse aber in zwei Teilen (je 110 Millionen Schilling) in den Jahren 2003 und 2004 wieder zurückbezahlt werden, sodass sich in diesen Jahren das Budget des WWFF um diese Summe jeweils reduziere. Auch die Wiener Technologieförderung, die zuletzt bis 100 Millionen Schilling pro Jahr betragen habe, laufe aus, kritisierten Schock und Langer.

Diese Halbierung der Wiener Wirtschaftsförderung und die neue "Wiener Stromsteuer" seien hausgemachte Standortnachteile für die Wiener Wirtschaft, eine Abwanderung von Betrieben in das Umland sei zu befürchten. In diesem Zusammenhang wurde in dem Pressegespräch auch darauf verwiesen, dass Wien seit 1994 etwa 20.000 Arbeitsplätze verloren habe, während in anderen Bundesländern neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten.

In einer Auflistung wurden folgende Förderungskürzungen angeführt: Unternehmensgründungsförderung, Nahversorgungszuschüsse und Strukturverbesserungsaktion. Abschafft werden sollen, so die FPÖ-Politiker, die Innovationsförderung und die Technologieförderung, eingestellt werde Telematik und C-Tech-Förderung.

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