Knafl: Bundesregierung beschließt Entschädigung für Westgefangene!

Pensionisten leisten hohen Beitrag zur Sicherung der Pensionen!

Wien (OTS) - Anlässlich von Adventfeiern des Österreichischen Seniorenbundes in Kärnten begrüßte der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Stefan Knafl, ausdrücklich den Beschluss der Bundesregierung zur Entschädigung von westlichen Kriegsgefangenen. Damit wurde einer hartnäckigen Forderung des Seniorenbundes entsprochen, auch die Gefangenen der Westalliierten zu entschädigen und eine Gleichbehandlung aller Kriegsgefangenen erreicht, stellte Knafl zufrieden fest.

Ebenso nahm Knafl zur Pensionsanpassung Stellung: "Ich finde es sehr positiv, dass zu den ursprünglich im Budget vorgesehenen 4,8 Milliarden Schilling durch Verhandlungen noch weitere 1,3 Milliarden Schilling erreicht werden konnten. Bedauerlich ist allerdings, dass der Sozialminister nicht bereit war meine Initiative, die soziale Ungerechtigkeit für Ehepaare, die Anspruch auf Ausgleichszulage haben, zu beseitigen. Meine Forderung ist nach wie vor die Ausgleichszulage für Ehepaare auf S 12.857.-- zu erhöhen, um die im nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Armutsbekämpfung festgelegte Armutsgefährdungsschwelle zu erreichen. Eine bloße Erhöhung um 2,9 % reicht - im Gegensatz zur Ausgleichszulage für Alleinstehende, hier wird 2002 die Armutsgefährdungsschwelle überschritten - nicht aus".

Abschließend betonte Knafl, dass er die Zielvorstellung der Bundesregierung, mit der Schuldenpolitik Schluss zu machen, hundertprozentig begrüßt und auch die Pensionisten ihren Beitrag dazu leisten müssen. Dieser beträgt immerhin rund 32 Milliarden Schilling.

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