Forstinger: Nachhaltige Firmengründungskonzepte ausgezeichnet

bmvit startete erstmals im Rahmen des "Businessplan- Wettbewerb" die Kategorie "Nachhaltig Wirtschaften"

Wien (OTS) - "Im Rahmen des Qualifikationsprogramms UNIUN 2001 wurden die Businesspläne für drei Unternehmensgründungen, die den Prinzipien der Nachhaltigkeit entsprechen, durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie mit einem Preisgeld in Höhe von je ca. ATS 33.300,- ausgezeichnet", so Infrastrukturministerin Monika Forstinger heute, Mittwoch, anläßlich der gestrigen Preisverleihung. *****

UNIUN 2001 ist ein Projekt, das UniversitätsabsolventInnen die Selbständigkeit als attraktive Karrierealternative aufzeigt und AbsolventInnen und StudentInnen für den Weg in die selbständige Unternehmensgründung qualifiziert. Das intensive Trainings-, Informations- und Coaching-Programm setzt das EU-Pilotprojekt des Jahres 1999 fort und soll möglichst viele Unternehmensgründungen aus dem Hochschulbereich initiieren.

"Das bmvit startete heuer erstmals im Rahmen des "Businessplan-Wettbewerb" die Kategorie "Nachhaltig Wirtschaften". Diese Kategorie wurde begleitend zu den Ausschreibungen des Impulsprogramms "Nachhaltig Wirtschaften" durchgeführt. Ein speziell konzipiertes Qualifikationsprogramm, Veranstaltungen und Workshops unterstützen Wissenschafter und Forscher, ihre Idee im Bereich Nachhaltigkeit in Firmengründungen umzusetzen", führt Forstinger aus.

Die Jury beurteilte die durchwegs hochwertigen Projektvorschläge auf Erfolgswahrscheinlichkeit, die Qualität des Businessplans, den Innovationsgrad der Gründungsidee und die Berücksichtigung der Leitprinzipien der Nachhaltigkeit.

"Die drei Siegerprojekte eröffnen interessante Geschäftsfelder mit zukunftsfähigen Produkten und Lösungen", erläutert die Infrastrukturministerin abschließend:

-"Stirling-Power-Module GmbH" entwickelt und produziert ein Modul zur Erzeugung von elektrischer Energie zum Betrieb einer konventionellen Holzfeuerungsanlage. Damit wird aus Holz nicht nur Wärme sondern auch elektrischer Strom erzeugt. Das Modul besteht aus einem Stirlingmotor und einem Stromgenerator und kann in konventionelle Feuerungsanlagen eingebaut werden.

-"go gender!" widmet sich der sozial- und regionalpolitischen Dimension von Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit Geschlechtergerechtigkeit. Go gender! tritt als Mittler zwischen EU-Fördermaßnahmen und den Umsetzern auf regionaler Ebene auf. Schon bei der Planung regionaler Entwicklungsprojekte ist ein systemischer Ansatz gefordert, um Chancengleichheit für Frauen zu garantieren.

-"ConsultS" - Büro für nachhaltiges Bauen, Passivhaus & Stadtökologie zeichnet sich, neben der herkömmlichen Beratungstätigkeit, durch intensive Vernetzungs- und Kommunikationsarbeit zu Themen wie Passiv- und Niedrigenergiehäuser, Solararchitektur und nachwachsende Rohstoffe aus. (schluß bxf)

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Dr. Monika Närr

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