NÖ-Erste-RIZ-Jugendpreis verliehen

Drei erste Preise vergeben

St.Pölten (NLK) - Im Sitzungssaal des NÖ Landtages in St.Pölten wurde heute, Montag, Nachmittag der NÖ-Erste-RIZ-Jugendpreis 2001 -übrigens der 14. seit seiner Gründung im Jahr 1987 - vergeben. Von den 90 Interessenten für den Jugendpreis 2001 mit dem Thema "Der Mensch und seine Zukunft" wurden immerhin 77 Ausarbeitungen eingereicht. Davon wurden schließlich 35 Projekte mit einem Preis ausgezeichnet. 320.000 Schilling (23.255 Euro), gespendet von der "Ersten", dem RIZ, dem Land Niederösterreich, der EVN, der Wiener Städtischen, den niederösterreichischen Sparkassen, der "NÖN", dem ORF bzw. "Radio Niederösterreich", und den Städten Amstetten, Gänserndorf, Hollabrunn, Krems, Mistelbach, Waidhofen an der Ybbs und Wiener Neustadt, warteten auf gute, zukunftsreiche Ideen der SchülerInnen allgemeiner und berufsbildender mittlerer und höherer Schulen der 14- bis 19jährigen in Niederösterreich. Die drei ersten Preise gingen an Wolfgang Danzer von der BHAK und BHAS Amstetten ("NET-Working") und an Matthias Bramberger, Manfred Hintsteiner und Josef Preiler bzw. an Harald Ortner von der HTBLvVA Waidhofen an der Ybbs ("Entwicklung einer Testumgebung zur visuellen Fehlererkennung und zur visuellen Vermessung von Bestückungsgurten der Elektronikindustrie" bzw. "Neue Technologie für Luft- und Raumfahrt".

Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll meinte, es seien eine Fülle von Projekten eingereicht worden, davon sehr viele aus den Bereichen Umwelt und Ökologie. In Niederösterreich bzw. in Österreich wachse pro Jahr wesentlich mehr Festmeter Holz dazu, als wir oder die Baustoffindustrie brauchen würden, nannte er als treffendes Beispiel. In Österreich würden aber wesentlich weniger Holz verbraucht, rund 10 Prozent, und als Baustoff verwendet. Norwegen verwende etwa 30 Prozent, die USA sogar 50 Prozent. Dass in Österreich ein verschwindender Anteil mit Holz erbaut wurde, zeigt, dass wir auch mental eine Umrüstung brauchen. Die Schülerinnen und Schüler, die sich an Wettbewerben mit Projekten beteiligt haben, nehmen jedenfalls dieses Erlebnis als Vorteil für das spätere Leben mit sich.

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