Bösch: "Volksbegehren gegen Temelin ist logischer nächster Schritt"

Nullvariante bleibt Ziel

Wien, 2001-12-10 (fpd) - Der stellvertretende freiheitliche Landesparteiobmann von Vorarlberg Abg. Dr. Reinhard E. Bösch bezeichnete die heute von Außenministerin Ferrero-Waldner im Rat für Allgemeine Angelegenheiten erfolgte Klarstellung der österreichischen Position zu Temelin als weiteren wichtigen Schritt zur Umsetzung der Nullvariante. Österreich habe unmißverständlich zum Ausdruck gebracht, daß die Verhandlungen dazu zwischen Tschechien und Österreich erst begonnen hätten und auch auf europäischer Ebene fortgeführt würden. ****

Die Freiheitlichen verfolgten eine klare, konsequente Linie, an deren Ende der europaweite Ausstieg aus der Atomenergie stehe. Nach der Entschließung des Parlamentes am 22. November, der Vereinbarung zwischen dem österreichischen und dem tschechischen Regierungschef und dem EU-Erweiterungskommissar am 29. November und der heutigen Information der EU-Außenminister werde als nächster logischer Schritt das Volksbegehren im Januar erfolgen. "Eine entsprechende Unterstützung durch die Bevölkerung werden die Freiheitlichen als klaren Auftrag verstehen, allen Unkenrufen seitens der Opposition und sämtlichen EU-Bevormundungen zum Trotz die Interessen Österreichs mit aller Vehemenz weiterhin zu verfolgen", so Bösch wörtlich.

Um dem Ringen, einen längerfristigen AKW-Ausstieg zu erreichen, den notwendigen Nachdruck zu verleihen, sei das Volksbegehren das einzig adäquate Mittel. Bösch erwartet sich, daß neben den vielen Parteiunabhängigen auch der Koalitionspartner ÖVP und die beiden Oppositionsparteien dieses in Bälde unterstützen werden, da der europaweite Ausstieg aus der Kernenergie ja im Sinne aller sein müßte. (Schluß)

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