VSStÖ sieht keine "Zustimmung" zum Gestaltungsvorschlag

Schiessl: Klare Ablehnungsfront der universitären Gruppen - Brinek betreibt Wunschdenken

Wien (SK) Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) kritisierte am Montag die Aussagen von VP-Bildungssprecherin Gertrude Brinek, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen von 'Zustimmung' der abgegebenen Stellungnahmen zur Vollrechtsfähigkeit spricht, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

VSStÖ-Vorsitzende Eva Schiessl: "Brinek betreibt offenbar Wunschdenken. Die vorliegenden Stellungnahmen zeigen keineswegs Zustimmung zum Gestaltungs-vorschlag, sie reichen von differenzierter Kritik zu voller Ablehnung." Der VSStÖ verwies im Besonderen auf die Gutachten der Österreichischen HochschülerInnenschaft, der Buko des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals, der Rektorenkonferenz, verschiedenster universitärer Ebenen, die keineswegs pauschale Zustimmung signalisieren würde. Verwiesen sei auf kritische Wortmeldungen auch von dem VSStÖ sicher nicht nahestehenden Personen, etwa des langjährigen Rektors der Uni Wien, Alfred Ebenbauer, in der "Presse" vom 10. Dezember.

Keineswegs 'unbestritten', wie die VP-Bildungssprecherin offenbar annehme, seien auch die dreijährigen Globalbudgets, die 'geringe Regelungsdichte' oder die Nutzung der Uni-Gebäude über Fruchtgenussrecht, das zeigen etliche Stellungnahmen. "Brinek will begründete Kritik einfach nicht zur Kenntnis nehmen und setzt die selektive Wahrnehmung von Schwarz-Blau überheblich fort", so Schiessl abschließend. (Schluss) nf/mm

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