Niederwieser zu Uni-Reform: SP-Zustimmung zu einigen Punkten

Kritik bleibt aufrecht

Wien (SK) "Verwundert" zeigt sich SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser über die positive Interpretation der Stellungnahmen zur Uni-Reform durch ÖVP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek. "Von breiter Zustimmung kann nicht die Rede sein. In den Stellungnahmen wehren sich die Betroffenen zu recht gegen die Abschaffung der Mitbestimmung nicht nur an den obersten Leitungsorganen, sondern auch an den Studienkommissionen, Instituten und Fakultäten", betont Niederwieser. SP-Zustimmung gebe es bei der Einführung mehrjähriger Globalbudgets und einer Vereinfachung der Universitätsleitung, so Niederwieser. ****

Für den SPÖ-Wissenschaftssprecher ist - im Unterschied zu TU-Rektor Skalicky - "nicht die richtige, sondern keine Richtung erkennbar". Der Gestaltungsvorschlag gehe nicht in Richtung Autonomie, vielmehr würden neue Formen der Abhängigkeit entstehen, kritisiert Niederwieser die Aussagen Skalickys. "Bei der Parlamentsenquete zur Uni-Reform hätte Skalicky seiner Kollegin Hassauer besser zuhören sollen, die ein Bild von 'Herren und Knechten' an den Instituten entworfen hat. Durch das neue Dienstrecht an den Unis wird diese Abhängigkeit um so mehr gestärkt", so Niederwieser am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) wf/mm

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