Günstige Preise bei Wienstrom

Wien (OTS) - Wienstrom hat einen der günstigsten Netztarife Österreichs. In der Netzebene 7, das ist die Spannungsebene für Tarifkunden zahlt man etwa 84 g/kWh. In diesem Betrag ist die Gebrauchsabgabe für die Verlegung des Kabelnetzes auf öffentlichem Gut bereits enthalten. In der Stadt Salzburg beträgt der Netztarif vergleichsweise 110 g/kWh. Die diversen Zuschläge wie z.B. jener für erneuerbare Energie kommen in allen Bundesländern noch hinzu, stehen aber in keinem konkreten Zusammenhang mit der Netzpreiskalkulation. Wienstrom liegt bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh im Jahr somit im Vergleich der Landesgesellschaften Österreichs an drittbester Stelle. *****

Kabel kontra Freileitung

Das Verteilernetzgebiet von Wienstrom ist geprägt durch große urbane Bereiche mit einer hohen Anschlussdichte, aber auch mit einem hohen Anteil an Kabelleitungen. Die hohe Anschlussdichte wirkt sich dabei positiv auf die Netzkosten aus. Andererseits sind die Kosten für eine Kabelverlegung samt dauerhafter Wiederherstellung der Asphaltoberfläche um ein Vielfaches höher als jene Kosten, welche durch die Errichtung einer Freileitung am Straßenrand oder quer über ein Feld entstehen. Die Vorteile, die Wienstrom durch die höhere Anschlussdichte im Versorgungsgebiet hat, werden dadurch weitgehend egalisiert.

Energiepreise um insgesamt 2,7 Milliarden Schilling gesenkt

Wienstrom ist immer bemüht Kostenvorteile sofort an seine Kunden weiterzugeben. Kostenvorteile sind in den letzten Jahren durch günstigeren Stromeinkauf und Rationalisierungsmaßnahmen entstanden. Dadurch konnten seit 1998 die Energiepreise schrittweise um bis zu insgesamt 2,7 Milliarden Schilling im Jahr 2002 gesenkt werden. Unter Einberechnung des KWK Zuschlages bleiben für die Wienstromkunden Kosteneinsparungen von etwa 1,75 Milliarden Schilling pro Jahr. Ein Blick auf den Tarifrechner der Internetseite www.e-control.at zeigt, dass Wienstrom bis zu einem Verbrauch von 2.860 Kilowattstunden pro Jahr den günstigsten Energie- und Gesamtstrompreis aller Mitbewerber in Wien hat. D.h. etwa 70 % der Kunden kommen nicht nur in den Genuss von diversen Serviceleistungen, sondern haben darüber hinaus auch den günstigsten Strompreis.

Kraft-Wärme-Kopplungszuschlag

Wienstrom ist verpflichtet, die KWK Energie zu einem festgesetzten Preis von 71,58 g/kWh zu übernehmen. Auch in der Steiermark gibt es eine ähnliche Regelung. Dort wurde ebenfalls von unabhängigen Gutachtern eine Kalkulation der Einspeisepreise durchgeführt. Demnach erhält z.B. die Steweag für die Einspeisung von KWK Strom aus ihren Kraftwerken einen Einspeisetarif von 72,34 g/kWh. Die Differenz der Höhe der KWK Zuschläge in Wien und der Steiermark ergibt sich lediglich daraus, dass in das Verteilernetzgebiet von Wienstrom etwa die 3,5 fache KWK Strommenge eingespeist wird. Bei vergleichbaren Bedingungen würde daher der KWK Zuschlag in der Steiermark etwa 10,28 g/kWh (Wien: 10,22 g/kWh) betragen.

Die Feststellung der E-control, dass nur ein Zuschlag von etwa 6 g/kWh gerechtfertigt ist, ist daher nicht nachvollziehbar. 4 unabhängige Gutachter waren in das Ermittlungsverfahren des Amtes der Wiener Landesregierung eingebunden und sind auf den KWK Zuschlag in der Höhe von 10,22 g/kWh gekommen.

Objektivität war bisher auch bei beliehenen Unternehmen mit hoheitlichen Aufgaben selbstverständlich. Will der Regulator, dass bei der E-control Zweifel aufkommen?

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