VP-Klucsarits fordert Schallschutzprogramm statt Jubelmeldungen der Umweltstadträtin

Wien (ÖVP-Klub) "Während sich Stadträtin Kossina für punktuelle Maßnahmen wie der Installierung eines Informationssystems oder der dritten Präsentation des Sylvie-Projektes in Pressekonferenzen abfeiern lässt, leiden die Wiener nach wie vor unter einer starken Lärmbelastung", kritisierte heute ÖVP-Umweltsprecher Rudolf KLUCSARITS in Reaktion auf eine Pressekonferenz, bei der Umweltstadträtin Kossina von Erfolgen bei der Lärmbekämpfung sprach. "Mit ihren heutigen Ankündigungen, sich auf Anregungen und Tipps zur Lärmbekämpfung zu beschränken, tritt die Umweltstadträtin endgültig in die Fußstapfen jener ergebnislosen Ankündigungspolitik, die schon ihr Vorgänger betrieben hat."

KLUCSARITS vermisst angesichts dieser inhaltslosen Jubelpressekonferenz Kossinas vor allem Maßnahmen zur Verminderung des Straßenverkehrslärms unter dem immer mehr Wiener zu leiden hätten. In der Frage der Fluglärmbekämpfung wurden unter Svihalek Maßnahmen angekündigt, die auch jetzt nicht realisiert werden. Weiters kritisierte KLUCSARITS den Komptenzwirrwarr bei der Lärmbekämpfung, der dazu führt, daß Lärmabhilfen für Bürger schwer durchsetzbar sind. Der ÖVP-Umweltsprecher fordert daher einen Lärmbekämpfungsplan für Wien. Bestandteil hiervon soll auch die Schaffung eines Lärmschutzgesetzes, die Optimierung der Schallschutzfensterförderung sowie technische Schallschutzmaßnahmen auf stark befahrenen Straßen- und Schienenstrecken sein. "Mit Erklärungen über die Wirkung von Lärm allein, wie sie in dem von der Stadträtin Kossina vorgestellten Informationssystem zu finden sein werden, ist die Lärmbelastung für die Wiener nicht in den Griff zu bekommen", schloss KLUCSARITS.

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