Bauernvertreter: Sicherheit der Konsumenten zu jeder Zeit gewährleistet

Appell an Handel, gerechten Preis für Rindfleisch zu bezahlen

Wien, 10. Dezember 2001 (AIZ). - "Der erste Fall einer BSE-Erkrankung eines österreichischen Rindes unterstreicht die Notwendigkeit umfassender Kontrollen, wie sie in Österreich durchgeführt werden. Die Bauern begrüßen alle Maßnahmen, die ergriffen wurden, um den Konsumenten weiterhin volle Sicherheit zu geben. Unser oberstes Ziel ist es, das Vertrauen der Verbraucher zu erhalten. Die strengen Sicherheitsbestimmungen sind die Garantie dafür, dass kein Fleisch eines erkrankten Tieres in den Handel gelangt. Für die österreichische Landwirtschaft ist selbstverständlich, dass die BSE-Tests weiter flächendeckend durchgeführt werden. In dieser für die Rinderhalter schwierigen Situation appelliert die Bauernschaft daher an den Handel, den Landwirten auch in dieser Situation einen gerechten, also europaweit vergleichbaren Preis für Rindfleisch zu bezahlen", erklärten heute Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer, der Vorsitzende der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern, Rudolf Schwarzböck, und der Präsident des Österreichischen Bauernbundes, Fritz Grillitsch, in einer gemeinsamen Aussendung. ****

"Die österreichischen Bauern und die Fleischwirtschaft waren in den letzten Jahren europaweit die Vorreiter für eine lückenlose Rindfleisch-Etikettierung. Diese deckt den Frischfleischmarkt fast zu 100 % ab, um jederzeit und damit auch im Anlassfall eine garantierte Nachvollziehbarkeit sicherzustellen. Landwirtschaft und Fleischwirtschaft haben so die Vorarbeit geleistet, damit die Sicherheit des Produktes und somit das Vertrauen beim Verbraucher gewährleistet sind. Wir appellieren daher an die österreichischen Konsumenten, den heimischen Bauern und dem qualitativ hochwertigen österreichischen Rindfleisch weiterhin die Treue zu halten. Es sind im konkreten Fall alle möglichen Ursachen zu analysieren", so die Landwirtschaftsvertreter weiter.

"Dem konkreten betroffenen Betrieb soll jede mögliche Hilfestellung zuteil werden, die in dieser für ihn existenzbedrohenden Situation notwendig ist", so Molterer, Schwarzböck und Grillitsch.
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