Blecha fordert "Gerechtigkeit für Kriegsgefangene"

Wien (SK) "Die Regierung soll, nachdem sich der zuständige Bundesminister Haupt unserer Forderung angeschlossen hat, die Ausweitung der Entschädigung für Kriegsgefangene auch auf die Länder des Westens sowie auf ehemalige Gefangene des Ersten Weltkrieges beschließen", forderte heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs. Blecha argumentierte, dass eine "himmelschreiende Ungerechtigkeit beseitigt werden muss. die sachlich nicht begründbare Ungleichbehandlung von ehemaligen Kriegsgefangenen muss endlich korrigiert werden." ****

Es sei durch "nichts erklärbar, dass Österreicher, die in Frankreich und Belgien in Kohlengruben unter unmenschlichen Bedingungen geschuftet haben, die in Steinbrüchen und Schwefelhöhlen Nord-Griechenlands arbeiten mussten oder in marokkanischen Gefängnissen festgehalten waren, keine Entschädigung bekommen sollen", so Blecha am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"Zwar wurden von allen möglichen Regierungsstellen und diversen FPÖ-Politikern die Realisierung der PVÖ-Forderung angekündigt, geschehen ist aber bis heute nichts. Im Gegenteil: Diesbezügliche Anträge der SP-Fraktion im Parlament - seit Ende 2000 mehrmals gestellt - wurden stets abgelehnt", sagte Blecha und forderte eine Lösung noch im heurigen Jahr. (Schluss) wf/mm

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