ARBÖ: Was tun, wenn auch die Innenscheiben vereist sind?

Wien (ARBÖ) - Für Autofahrer, die ihr Fahrzeug im Freien parken müssen, ist jetzt Eiskratzen angesagt. Im Extremfall, so die ARBÖ-Techniker, ist nicht nur die Außen-, sondern auch die Innenscheibe mit einem Eisfilm überzogen. Abhilfe schafft hier nur der Eiskratzer. Keinesfalls sollte man versuchen, die Scheibe mit heißem Wasser aufzutauen. Es können dadurch Spannungsrisse auftreten und die Scheibe platzen. Befindet sich sehr viel Eis auf den Scheiben, kann das Aufspüren von Anti-Eis-Spray helfen, allerdings dauert es eine Weile, bis der Alkohol wirkt und die entstehende klebrige Masse kann bei Einsatz der Scheibenwischer Schlieren bilden. Besser ist es, laut ARBÖ-Technikern, mit der stark geriffelten Seite des Eiskratzers Furchen in die dicke Eisschicht zu ziehen und danach diese mit der glatten Seite abtragen.

Die ARBÖ-Techniker raten als Vorbeugung, die Innenscheiben regelmäßig mit einem Anti-Beschlagtuch abzuwischen. Wer sein Fahrzeug im Freien parkt sollte die Wischerblätter über Nacht von der Windschutzscheibe wegklappen, so die ARBÖ-Techniker. Keinesfalls sollten festgefrorene Scheibenwischer von der Scheibe weggezogen werden. Besser die Wischer mit Enteisungsspray besprühen und die Scheibenwischer erst dann betätigen, sobald die Scheibe durch die Heizung von innen warm geworden ist.

Die Windschutzscheibe des Autos sollte mindestens so weit freigekratzt werden, wie der Scheibenwischer reicht. Ebenfalls sollte, so die ARBÖ-Techniker, nicht auf die Seiten- und auf die Heckscheibe vergessen werden. Und: Wer mit unzureichend gereinigten Scheiben an einem Unfall beteiligt ist, dem kann Mitschuld angelastet werden, warnen die ARBÖ-Verkehrsjuristen.

Abschließend erinnern die ARBÖ-Techniker auch daran, regelmäßig der Scheibenwischeranlage Frostschutzmittel beizufügen. Aber Achtung! Es gibt für die verschiedenen Temperaturen verschiedene Frostschutzmittel.

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