2. Saisonstart für das Diagnostische Influenza Netzwerk Österreich

Früherkennungssystem ermöglicht Warnung vor nächster Influenzawelle

Wien (OTS) - Das Diagnostische Influenza Netzwerk Österreich (DINÖ), http://www.influenza.at, startet ab sofort mit seinem kostenlosen Influenza Informations- und Frühwarnsystem für Österreichs Ärzte und Apotheker. Dieses Service wird seit dem letzten Jahr vom Institut für Virologie der Universität Wien mit der Unterstützung der Firma Roche Austria angeboten. "Sensitive Testsysteme ermöglichen uns die rasche Erfassung aktuell zirkulierender Influenzaviren sowie die zeitliche Eingrenzung der Virusaktivität", betonen die Projektleiter Prof. Dr. Franz X. Heinz und Prof. Dr. Therese Popow-Kraupp vom Institut für Virologie. Das österreichische Gesundheitssystem kann so bestens auf eine anstehende Influenzaepidemie reagieren und Patienten optimal versorgen.

Die Belastungen der Influenza für unsere Gesellschaft, Industrie und Gesundheitsversorgung sind ernorm. Rund 1 Million Österreicher erkranken jährlich an der ansteckenden Viruserkrankung. Millionen von Arbeits- und Schultagen gehen verloren und zahlreiche Betroffene müssen ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen. Für 2.500 Patienten pro Jahr endet die Influenza tödlich.

Modernste Kommunikationsmittel unterstützen Influenza Warnung

Österreichweit eingesetzte Testärzte senden während der ganzen Influenzasaison Nasen- und Rachenabstiche von Patienten mit akuten Influenzasymptomen ein. Die Daten werden im Institut für Virologie analysiert und in das Diagnostische Influenza Netzwerk eingespeist.

"Die einzig richtige Strategie, auf eine kommende Influenzawelle bestens vorbereitet zu sein, ist das frühzeitige Erfassen der Virusveränderung. Diese Form der Überwachung ist uns mit der Etablierung des Diagnostischen Influenza Netzwerkes gelungen", unterstreicht Prof. Dr. Heinz die Bedeutung des Influenza-Frühwarnsystems.

Der genaue Beginn, das Ausmaß sowie das Ende der Influenzavirusaktivität können damit vorhergesagt werden. Diese Daten sind wichtig, um rasch eine Aussage über die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe zu treffen und für eine effiziente Pandemieplanung (Pandemie: länderübergreifende Epidemie) zu sorgen.

Unter der Internetadresse http://www.influenza.at erhalten niedergelassene Ärzte und Interessierte kostenlose Influenzawarnungen für ganz Österreich und wöchentlich aktualisierte Daten über den Verlauf der Influenzasaison. Eine interessante Linksammlung zum Thema Influenza sowie die aktuellen Krankenstandszahlen der MA 15 in Wien runden das Informationsangebot ab. Eine Anmeldung ist unter www.influenza.at leicht durchführbar. Influenza Nachrichten können nach Wunsch per e-mail, Fax oder SMS bezogen werden.

Über das Institut für Virologie der Universität Wien:

Das Institut für Virologie ist ein Institut der Medizinischen Fakultät der Universität Wien, das der Forschung und Lehre verpflichtet ist. Neben seinem Engagement für die akademische Lehre betreibt das Institut Forschung auf höchstem internationalen Niveau in den Bereichen der molekularen Grundlagenforschung, der medizinisch-virologischen Forschung und in der Virusdiagnostik. Darüber hinaus nimmt es Aufgaben im Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens wahr und stellt seine Fachkompetenz beratenden Gremien zur Verfügung.

Über das Pharmaunternehmen Roche:

Roche ist unter den forschenden Firmen im Gesundheitssektor ein weltweit führendes Unternehmen auf den Gebieten Pharmazeutika, Diagnostika und Vitamine mit Hauptsitz in Basel, Schweiz. Die innovativen Produkte und Dienstleistungen von Roche umfassen die Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten und tragen zur Verbesserung von Wohlbefinden und Lebensqualität bei. Forschungsschwerpunkte von Roche sind Erkrankungen des Zentralnervensystems, Urogenitaltrakts und Stoffwechsels sowie Entzündungen, Knochenkrankheiten, Krebs, Gefäßleiden und Virusinfektionen, für die ein beträchtlicher medizinischer Handlungsbedarf besteht.

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