Wiener ÖVP zur Standortfrage für den Hakoah-Sportplatz

Wien, (OTS) Zur Diskussion um den Standort für den zu restituierenden Hakoah-Sportplatz nahm Montag der Wiener ÖVP-Chef und Klubobmann Dr. Bernhard Görg in eine Pressegespräch Stellung. Prinzipiell sollte zu allererst das ursprüngliche Hakoah-Sportplatzgelände wieder an die Kultusgemeinde zurückgestellt werden, betonte Görg. Dieses Gelände befindet sich in der Nähe des Wiener Praterstadions und wird derzeit u.a. vom Finanzministerium und von Wienstrom als Betriebssportplatz genutzt und steht nach wie vor im Eigentum der Stadt Wien. Für die Beamten müsste ein neuer Sportplatz gefunden werden.

Als zweite Möglichkeit sieht Görg ein Gelände auf dem Areal des Wiener Nordbahnhofes. Dieses Gelände wäre örtlich am nächsten zu den Schulen der Kultusgemeinde und würde von der Größe her den Anforderungen der Hakoah entsprechen. Allerdings könnte erst in zwei Jahren mit dem Umbau begonnen werden, da das Gelände noch geräumt und dekontaminiert werden müsste.

Die Verbauung des Augartens komme für die ÖVP nicht in Frage, unterstrich Görg und erinnerte daran, dass er diesen Standpunkt bereits in seiner Zeit als Planungsstadtrat vertreten habe. Der Augarten stehe auch seit Beginn des vorigen Jahres unter Denkmalschutz. Die ÖVP werde in den kommenden Sitzung des Wiener Gemeinderates versuchen, einen Vier-Parteien-Antrag zum Schutz des Augartens zu erstellen, der eine dauerhafte Sicherstellung ermöglicht und eine Verbauung verhindert.

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