Seitner zu Tag der Menschenrechte: Weg mit dem Integrationsbetrug

Kritik an Integrationsvertrag und Zuwandererquote

Wien (OTS) - Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember übte der Geschäftsführer des Integrationsfonds, Hannes Seitner heute Montag neuerlich heftige Kritik an der Zuwanderungspolitik der Bundesregierung. Der Fondschef appellierte in diesem Zusammenhang nochmals an den Bundeskanzler und an den Innenminister, den sogenannten Integrationsvertrag zu überdenken und sich nicht dem Diktat der Antiausländerpolitik der FPÖ zur Gänze zu unterwerfen. Seitner: "Die Bundesregierung soll endlich Integrations-und nicht Ausgrenzungspolitik machen. ZuwanderInnen haben ein Recht auf Rechte. Wir fordern daher "Weg mit dem Integrationsbetrug", den diese Bundesregierung seit ihrem Anritt im Februar 2000 betreibt und dessen Höhepunkt zweifelsohne der sogenannte Integrationsvertrag ist."

Als grundlegende Rechte für MigrantInnen nannte der Fondschef einmal mehr das kommunale sowie inner- und überbetriebliche Wahlrecht, die Herausnahme der Familienzusammenführung aus der Quote, die soziale- und rechtliche Gleichstellung, die Harmonisierung von Aufenthalt und Beschäftigung sowie ein Antidiskriminierungsgesetz.

Seitner begrüßte abschließend die in einer Tageszeitung heute Montag von der Grün - Abgeordnete Terezija Stoisits gefordert Legalisierungsaktion, wie sie in verschiedenen europäischen Ländern bereits durchgeführt worden ist. Gph/schluss

Rückfragen & Kontakt:

Gabriele Philipp
Pressereferentin des Wiener Integrationsfonds
Tel.: 4000/81547
g.philipp@wif.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS