Jobfabrik: Jugendliche mit ISS zum Lehrabschluß

Wien (OTS) - Der ISS Konzern, Marktführer im Bereich Facility Services, stellt jugendliche Arbeitslose als Lehrlinge ein. Die Jugendlichen werden von der jobfabrik, einer Beschäftigungsinitiativen der Volkshilfe vermittelt.

Jugendarbeitslosigkeit steigt

Eine immer größer werdende Zahl von Jugendlichen gerät nach Absolvierung der Pflichtschule direkt in die Arbeitslosigkeit. Auch als Hilfsarbeiter finden sie keinen Job, da ältere Personen als verlässlicher gelten. Herkömmliche Förderprogramme sind lediglich im Bereich Lehrlingsausbildung zu finden. Viele der Jugendlichen sind jedoch ohne Vorbereitung nicht in der Lage, eine Lehre zu beginnen.

ISS setzt auf Jugendliche

ISS Facility Services und die Jobfabrik geben 15- bis 19jährigen ohne Ausbildung die Möglichkeit, Karriere mit Lehre zu machen. Die Jugendlichen haben vor Lehrbeginn ein ein- bis zweijähriges Förderprogramm bei der Jobfabrik absolviert. Neben einer Ausbildung in praktischen Bereichen (Renovierungsarbeiten, Catering, Bürodienst) wurden sie auf das Berufsleben mit all seinen Spielregeln vorbereitet.

Derzeit sind 4 Jugendliche über Vermittlung der Jobfabrik in der Lehrlingsausbildung bei ISS: Die zwei Lehrlinge zum Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger stehen bereits vor der Lehrabschlußprüfung. Zwei weitere haben im September im Bereich ISS Montageservice die Lehre zum Maler und Anstreicher bzw zum Platten-und Fliesenleger begonnen.

Norbert Pleyer, Geschäftsführer von ISS: "Die anfängliche Skepsis bei manchen Mitarbeitern ist bald ungeteilter Zustimmung gewichen. Die jungen Leute sind mit vollem Eifer bei der Sache und haben sich als vollwertige, zuverlässige Mitarbeiter bewiesen. Auch unsere Kunden stellen ihnen das beste Zeugnis aus."

Human Resources mit Verantwortung

Nach den positiven Erfahrungen, die ISS in der Zusammenarbeit mit der jobfabrik gemacht hat, wurde mit der Einstellung von Transitarbeitskräften ein neues Projekt gestartet.

Die Jugendlichen sind für 12 Monate von der jobfabrik angestellt und arbeiten als Transitarbeitskräfte (TAK) in einem Unternehmen. Nach dieser Einarbeitungszeit werden sie von der jeweiligen Firma übernommen. Die Finanzierung der Stellen erfolgt indirekt über die Behindertenmilliarde.

Geschäftsführer Pleyer: "Derzeit haben wir 4 TAKs bei ISS angestellt: in den Bereichen Lager, Gebäudereinigung und Montageservice. Die Jugendlichen werden dabei in Arbeitsteams integriert, eine besondere Betreuung ist dabei allerdings unerläßlich."

Eigene Sozialarbeiterstelle bei ISS

Zur Betreuung der jugendlichen Transitarbeitskräfte und Lehrlinge hat ISS einen eigenen Mitarbeiter angestellt: Walter Zarbl ist Sozialarbeiter; Er begleitet und berät die Jugendlichen auf dem Weg ihrer Integration am ersten Arbeitsplatz. Arbeitsanleitung und Hilfe bei den verschiedensten Problemstellungen gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie die Vermittlung zwischen Jugendlichen und Vorgesetzten. "Besonders wichtig ist auch die Suche nach geeigneten Einsatzorten", weiß Zarbl, "schließlich sollen die Jugendlichen nach einem Jahr in eine ordentliches Beschäftigungsverhältnis übernommen werden".

Die Kosten für diese Betreuung trägt der ISS Konzern komplett, Förderungen sind dafür nicht vorgesehen. "Sicher sind diese Kosten enorm, aber diese soziale Verantwortung war und ist Teil unseres Firmenverständnisses", steht Pleyer zu dem Projekt, das in der Branche einzigartig ist.

ISS ist Marktführer

Österreichweit ist ISS Servisystem GesmbH mit 5.000 MitarbeiterInnen und einem Umsatz von 1,3 Mrd Schilling unangefochtener Marktführer auf dem Gebiet der Facility Services, sämtlicher Dienstleistungen rund um s Gebäude. Das Unternehmen ist nach ISO 9000, ISO 14000 und in speziellen Teilbereichen nach SCC zertifiziert. ISS ist eine hundertprozentige Tochter von ISS A/S in Dänemark, dem weltgrößten Anbieter von infrastrukturellen Gebäudedienstleistungen, der heuer sein hundertjähriges Bestehen feiert. ISS A/S ist in 37 Ländern mit mehr als 300.000 Mitarbeitern tätig.

jobfabrik

Die Jobfabrik ist ein Betrieb der Wiener Volkshilfe. Jugendliche mit Lernbehinderung und Entwicklungsrückständen werden in dieser Beschäftigungsinitiative betreut. Die Jobfabrik wird aus den Mitteln des Bundessozialamts und des AMS gefördert.

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