LHStv. Onodi: Land stellt Unterstützung für Rettungsorganisationen auf neue Ebene

Abschlusssitzung des ASBÖ-NÖ in St. Pölten; Auszeichnung für NÖ Landesfeuerwehrkommandant Wilfried Weissgärber

St. Pölten, (SPI) - 2.260 Ärztinnen und Ärzte, aktive Sanitäter, ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Zivildiener sowie 4.620 unterstützende Mitglieder sorgen in Niederösterreich für das Funktionieren des Rettungs- und Krankentransportwesens im Rahmen der Organisation des Arbeitersamariterbundes Niederösterreich. 153 Fahrzeuge in 26 Rettungsdienststellen absolvierten bis Dezember 2001 45.276 Fahrten, die Zahl von 3,9 Millionen gefahrenen Kilometer zeigt die ‚Weitläufigkeit des Einsatzes'. 2.502 Menschen wurden geschult, absolvierten Fortbildungsmaßnahmen im Zuge ihres ehrenamtlichen Engagements oder wichtige Erste Hilfe Kurse. Das ist die beeindruckende Bilanz des ASBÖ-NÖ, die am gestrigen Samstag, den 8. Dezember 2001, im Rahmen der Jahresabschlusskonferenz und -feier in St. Pölten im Kulturhaus Wagram gelegt werden konnte.****

"Seitens des Landes wissen wir, welche wertvolle Arbeit unsere Rettungsorganisationen leisten. Das ehrenamtliche Engagement der Tausenden Freiwilligen kann nicht hoch genug geschätzt werden, gibt es doch der Bevölkerung Sicherheit und Hilfe. Die vor wenigen Wochen präsentierte Strukturanalyse bescheinigt den Rettungsorganisationen nicht nur gutes Wirtschaften und eine effiziente Organisation, sie zeigt auch den einen oder anderen Unterstützungsbedarf durch die öffentliche Hand auf. Diesem Auftrag komme ich als verantwortliche Gesundheitsreferentin gerne nach. Der seitens der Rettungsorganisationen gewünschte Vertrag über die finanzielle Abgeltung der notärztlichen Versorgung im Rahmen des NAW-Systems ist hier nur ein Beispiel, dem ich im Rahmen meiner Verantwortung als NÖ Gesundheitsreferentin gerne nachkommen werde", so LHStv. Heidemaria Onodi im Zuge ihrer Ausführungen im Rahmen der Abschlusskonferenz des ASBÖ-Niederösterreich in St. Pölten.****

Die Tarifvereinbarungen zwischen Rettungsorganisationen, Kassen und Sozialministerium für die Rettungs- und Krankentransporte - 8,35 ATS (0,61 Euro) für reine Ambulanzfahrten bzw. 18,10 ATS (1,32 Euro) für Einsatz- bzw. Krankentransportfahrten pro Kilometer - für das Jahr 2002 sind akkordiert und beschlossen, ausständig ist derzeit noch die Zustimmung des Bundesministeriums zu den Tarifen für das zurückliegende Jahr 2001.

Für das Land sprach LHStv. Onodi den hauptamtlichen und freiwilligen MitarbeiterInnen aller Rettungsorganisationen für ihre Arbeit im abgelaufenen Jahr ihren Dank aus. Onodi: "Ein Rettungssanitäter absolviert 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis für seine Ausbildung, ein Notfallsanitäter 160 Stunden Theorie, 40 Stunden im Krankenhaus und 280 Stunden im Notarztsystem selbst, bis sie oder er fertig ausgebildet ist. Danach sind sie in ihrem Engagement Hunderte unentgeltliche Stunden in Bereitschaft, im Einsatz, im Dienst der Gemeinschaft. Namens des Landes Niederösterreich an alle Engagierten und an ihre Familien einen herzlichen Dank. Sie alle geben den Menschen in unserem Land nicht nur Sicherheit, sondern vor allem auch Lebensqualität", so die NÖ Gesundheitsreferentin abschließend. Für seine besonderen Verdienste im Rahmen des Freiwilligendienstes und im speziellen für die gute Zusammenarbeit mit dem ASBÖ Niederösterreich erhielt Niederösterreichs Landesfeuerwehrkommandant Wilfried Weissgärber aus den Händen von ASBÖ-NÖ-Vorsitzenden Prof. Prim. Dr. Franz Todter die höchste Auszeichnung des ASBÖ, den "Samariter", überreicht.
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