PECHER: KEINE PREISERHÖHUNGEN DURCH EURO-UMSTELLUNG

ÖVP-Industriesprecherin weist Vorwürfe des SPÖ-Konsumentensprechers zurück

Wien, 7. Dezember 2001 (ÖVP-PK) Es stimmt nicht, dass die Euro-Bargeldumstellung zu Preiserhöhungen genutzt wurde. Den Herstellern ist klar gesagt worden, dass Preiserhöhungen im Euro-Umstellungszeitraum nicht akzeptiert werden, entgegnete heute, Freitag, ÖVP-Industriesprecherin Abg. Mag. Martina Pecher dem SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier. ****

Die ÖVP-Abgeordnete machte darauf aufmerksam, dass das Euro-Währungsangabengesetz nur Preiserhöhungen im Zusammenhang mit der Währungsumstellung verbiete. Preiserhöhungen, die aufgrund der Kostenstruktur gerechtfertigt sind, seien aber zulässig. Pecher verwies in diesem Zusammenhang auf den Preiskampf, der zwischen den beiden großen Handelsorganisationen, die einen 65 Prozent-Marktanteil am Lebensmittelhandel haben, geführt werde.

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen auf Basis der Beobachtung von 39.000 Produktpreisen habe ergeben, dass mehr als 95 Prozent der Waren preislich unverändert geblieben und nur bei 1,5 Prozent Erhöhungen eingetreten seien. Bei 3,4 Prozent wurden sogar Preissenkungen festgestellt.
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