PRÄSIDENT FISCHER EMPFÄNGT SLOWENISCHE DELEGATION Außenpolitischer Ausschuss des Drzavni Zbor im Hohen Haus

Wien (PK) - Eine Delegation des Außenpolitischen Ausschusses des slowenischen Parlaments unter der Leitung des Ausschuss-Vorsitzenden, des ehemaligen Informations- und Verteidigungsministers Jelko Kacin, traf heute Nachmittag mit Nationalratspräsident Heinz Fischer zu einem Gedankenaustausch zusammen.

Fischer zog dabei eine positive Bilanz seines jüngsten Slowenienbesuchs zu Wochenbeginn und informierte seine Gäste darüber, dass die Rechte der slowenischen Volksgruppe in der Steiermark ehebaldigst ausgeweitet werden sollen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gebe es hinsichtlich des Volksgruppenbeirates für die Slowenen verschiedene Überlegungen, man sei jedoch willens, sich dieser Frage rasch und entschlossen zu widmen. So habe ihm Steiermarks Landeshauptfrau Klasnic versichert, dass dieses Thema schon demnächst bei einer Sitzung der Landesregierung behandelt werde. Überdies berichtete Fischer über den Stand der Dinge in Sachen Kernkraftwerk Temelin.

Kacin kam auf die Beitrittsverhandlungen zwischen Slowenien und der EU zu sprechen und zeigte sich mit deren Fortgang zufrieden. Ein Gutteil der Kapitel sei bereits abgeschlossen, und er, Kacin, sei zuversichtlich, dass man in dieser Hinsicht auch weiterhin gut auf dem Weg sein werde. Ebenfalls optimistisch zeigte sich Kacin bezüglich des Kulturabkommens zwischen Österreich und Slowenien, welches nun dem Parlament zur weiteren Behandlung zugeleitet worden sei. Realistischerweise werde dieses zu Beginn des Jahres 2002, jedenfalls aber noch rechtzeitig vor dem Besuch des österreichischen Bundeskanzlers in Slowenien im Februar kommenden Jahres ratifiziert sein, meinte Kacin.

Die Delegation, die heute früh bereits mit Mitgliedern des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalrates zusammengetroffen war, wird heute auch noch der österreichischen Außenministerin einen Besuch abstatten. (Schluss)

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