Hetzl unterstreicht Bedeutung der Fachhochschulen als Zukunftsträger

Wien, 2001-12-07 (fpd) - Der freiheitliche Wissenschafts- und Technologiepolitiker Mag. Gerhard Hetzl unterstrich heute erneut die Wichtigkeit der Fachhochschulen - nicht nur als hoch gefragte, weil praxisnahe Ausbildungsstätten auf akademischem Niveau, sondern auch als wichtigste Schnittstellen von Wissenschaft und Wirtschaft. ****

Im Rahmen der letzten Sitzung des Wissenschaftsausschusses sei, so Hetzl, ein Bericht des Vorsitzenden des Rates für Forschung und Technologie, Dr. Knut Consemüller, auf der Tagesordnung gestanden. Dabei habe man ausführlich die zukünftige Bedeutung der Fachhochschulen erläutert, die zu Technologietransferzentren würden und damit in weiterer Folge zu wichtigsten Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Es sei erfreulich, so Hetzl, daß die Bundesregierung für die Umsetzung dieses Entwicklungsschritts nunmehr ausreichend öffentliche Gelder bereitstelle.

Einen weiteren bildungspolitischen Meilenstein sieht Hetzl in der Aufstockung der Zahl der Fachhochschulstudienplätze. Bisher seien jährlich 600 neue Plätze pro Studienjahr eingerichtet worden, künftig werde der Zuwachs verdoppelt: Ab dem Studienjahr 2002/2003 würden jährlich 1.200 neue Studienplätze dazukommen. Damit verbunden sei auch die Einrichtung neuer Standorte, was nicht nur die Ausbildung breiter streue, sondern auch der regionalen Wirtschaft entgegenkomme.

Was die notwendige Vertretung der Studierenden an Fachhochschulen angehe, werde, so der freiheitliche Abgeordnete, auf freiwilliger Basis bereits eifrig am Aufbau einer österreichweiten Organisation gearbeitet. "Dazu erwarten wir auch die Unterstützung durch das Ministerium", so Hetzl, "dies vor dem Hintergrund, daß auch die ÖH -bedingt durch die Zwangsmitgliedschaft - über außerordentliche Geldmittel verfügt." Eine Zwangsmitgliedschaft werde von den Freiheitlichen abgelehnt, eine Ungleichbehandlung von Uni- und FH-Studierenden komme nicht in Frage. Schon gar nicht angesichts des hohen Stellenwerts, den Fachhochschulabsolventen als Zukunftsträger unseres Landes hätten, schloß Hetzl. (Schluß)

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