Elektronische Marktplätze: WKÖ präsentiert 6-Stufen Plan für KMU

Generalsekretär Domany: "Zukunft des digitalen Geschäfts liegt in elektronischen Marktplätzen - Wir machen Österreichs KMU fit für die Teilnahme

Wien (PWK892) "Alle österreichischen Betriebe sollen die Vorteile eines Auftritts auf elektronischen Marktplätzen wahrnehmen", begründete Christian Domany, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, den heute Freitag gemeinsam mit Professor Werner Clement, Leiter des Industriewissenschaftlichen Instituts, präsentierten 6 Punkte Stufenplan für die Teilnahme österreichischer Klein- und Mittelbetriebe (KMU) an elektronischen Marktplätzen. Domany weiters:
"Die erhöhte Transparenz zu Produkten und Dienstleistungen sowie deren Preisen eröffnen allen heimischen Betrieben Kostenvorteile beim Einkauf und Vermarktungsvorteile durch weltweite Präsenz." Durch umfangreiche Informationsoffensiven und intensive Beratungs- und Schulungsangebote der WIFIs wird die Wirtschaftskammer auch Österreichs KMU auf die elektronischen Marktplätze führen.

Elektronische Marktplätze sind die höchste Entwicklungsstufe des B2B (Business to Business, also elektronische Geschäfte zwischen Unternehmen). Vor allem erhöhte rechtliche Sicherheit und rasche weltweite Transparenz zu Produkten und Preisen unterscheiden elektronische Marktplätze von herkömmlichen Internet-Informationsseiten.
Über 900 Milliarden Schilling sollen im Jahr 2005 bereits über elektronische Marktplätze umgesetzt werden. Derzeit sind vor allem große Betriebe mit über 50 Beschäftige auf diesen Marktplätzen vertreten und nutzen die daraus entstehenden Kosten- und Vermarktungsvorteile. Domany: "Es gilt daher die Vorteile der rechtlichen Sicherheit, niedrigen Kosten und weltweiten Vermarktung auch an unsere 250.000 KMU mit unter 50 Beschäftigten heranzutragen."

In Stufe 1 sieht Domany vor allem den Informationsbedarf. "Was sind Elektronische Marktplätze, welche Vorteile bringt eine Teilnahme auf diesen unseren Mitgliedern? Das wollen wir mit unserer Telefit-Roadshow zum Thema eBusiness durch 49 Städte Österreichs und über unser Internetportal wko.at erreichen."

Als Stufe 2 stellte Domany die Erstellung einer umfangreichen Liste der relevanten elektronischen Marktplätze gegliedert nach Branchen und versehen mit wertvollen Kommentaren in Aussicht. Schon jetzt findet man unter http://wko.at eine erste Auflistung.

In Stufe 3 appelliert die Wirtschaftskammer für einen offenen Zugang zu elektronischen Marktplätzen für österreichische KMUs. Domany:
"Diesbezüglich haben wir uns schon an das Österreichische Normungsinstitut gewandt, um sicherzustellen, dass bei Standardisierungs-Verhandlungen auf EU-Ebene die Interessen der heimischen KMU berücksichtigt werden.

Auf Stufe 4 sieht Domany Beratungsaktivitäten der WIFIs zu organisationsbezogenen Umstellungsarbeiten der Betriebe bei Teilnahme an elektronischen Marktplätzen. Ebenfalls durch die WIFIs sollen die notwendigen Schulungsaktivitäten auf Stufe 5 angeboten werden.

In Stufe 6 muss die Gesetzeskonformität der einzelnen kommerziellen Firmen-Homepages hergestellt werden. "Hier sieht das neue eCommerce-Gesetz ab 1.1.2002 umfangreiche Informationspflichten auf der Website vor. Wir bieten allen unseren Mitgliedern durch unser wko.at Firmen A-Z eine unbürokratische Verlinkungsmöglichkeit auf diese Daten", beschrieb Domany das neue Service der WKÖ. Dabei ergeht ein Schreiben an alle Unternehmen Österreichs, das einen Link auf die betreffenden Daten des Unternehmens enthält. Ein Setzen dieses Links und ein paar rasch hinzugefügte Zusatzinformationen erfüllen die Auflagen des neuen Gesetzes.

Domany abschließend. "Die Studie zeigt uns, dass die Zukunft des digitalen Geschäfts in diesen elektronischen Marktplätzen liegt. Wir machen unsere Mitgliedsbetriebe fit für die Teilnahme daran." (AB)

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