"Vergnügungssteuer neu" passiert Finanzausschuss

7,5 Millionen Schilling für Wiener Jugendszene

Wien, (OTS) Mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP passierte am Freitag der Entwurf für die "Vergnügungssteuer neu" den Finanz- und Wirtschaftssausschuss. Statt früher 25 Prozent beträgt der Höchstsatz nun 15 Prozent. Damit profitieren vor allem Clubbings, von denen die meisten bisher als Dauerveranstaltungen eingestuft worden waren und so unter eine 25prozentige Steuerpflicht fielen. Zu einer massiven Vereinfachung kommt es auch bei den bürokratischen Abläufen, da die bisherigen zusätzlichen Einstufungskriterien wie Art der Getränke, Verwendung von Musikapparaten etc. ersatzlos entfallen und auch die Erklärungs- und Zahlungsfälligkeit für alle Tanzveranstaltungen zum Vorteil der Steuerpflichtigen vereinheitlicht werden.

Für Einzelveranstaltungen, die nur einmal jährlich stattfinden, gilt ein Steuersatz von 10 Prozent, wodurch z.B. Bälle begünstigt bleiben.

Insgesamt verzichtet die Stadt Wien durch die Neuregelung der Vergnügungssteuer auf rund 545.000 EURO (7,5 Mio. ATS) zu Gunsten der Wiener Jugendszene. (Schluss) nk

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