Bartenstein-Gespräch mit Peruanischem Vizepräsidenten Dr. Diez Canseco Terry

Gast aus Peru auch für Industrie, Tourismus, Integration und

Wien (BMWA-OTS) - internationale Handelsbeziehungen zuständig

Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Dr.
Martin Bartenstein empfing heute den peruanischen Vizepräsidenten Dr. Raúl Diez Canseco Terry, der auch die Position des Ministers für Industrie, Tourismus, Integration und internationale Handelsbeziehungen inne hat, zu einem Gespräch über die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen, multilaterale Handelsfragen und Fragen der regionalen Integration. ****

Der peruanische Markt wird dzt. von etwa 100 österreichischen Unternehmen bearbeitet. Das Handelsvolumen betrug im Vorjahr rund 335 Millionen Schilling (24,3 Millionen Euro) und bilanzierte mit rund 155 Millionen Schilling (11,2 Millionen Euro) positiv zugunsten Österreichs. In den ersten acht Monaten diese Jahres wurde ein Volumen von rund 180 Millionen Schilling (13 Millionen Euro) erreicht. Die nach den Wahlen in Peru im Juni dieses Jahres erwartete Belebung der peruanischen Wirtschaft lässt die Chancen für die österreichische Exportwirtschaft vor allem im Infrastrukturbereich und dank der verstärkten Investitionstätigkeit des peruanischen Privatsektors steigen. Vizepräsident Diez Canseco zeigte besonderes Interesse an einem Ausbau der gegenseitigen Handelsbeziehungen und insbesondere auch an verstärkten Direktinvestitionen. In diesem Zusammenhang wurde die Möglichkeit einer österreichischen Wirtschaftsmission in lateinamerikanische Länder - darunter auch Peru - im Frühjahr 2002 diskutiert. Um die Rahmenbedingungen für die österreichische Außenwirtschaft zu verbessern, wurde im vergangenen Juli ein bilaterales Investitionsschutzabkommen zwischen Österreich und Peru paraphiert.

Die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Peru beschränkt sich nicht auf die bilaterale Ebene. Durch die österreichische EU-Mitgliedschaft und die Mitgliedschaft Perus in der Andengemeinschaft (CAN) kann auch der bestehende institutionelle Rahmen zwischen der EU und der CAN für eine verstärkte Kooperation genutzt werden. Bartenstein begrüßte die derzeitigen Bestrebungen, diese regionale Zusammenarbeit in Richtung eines Assoziierungsabkommens zu intensivieren.

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