FP-DONAUSTADT: GERUCHSBELÄSTIGUNGEN NEHMEN TROTZ "GESTEIGERTER AUFKLÄRUNGSRATE" ZU

Donaustädter Bevölkerung ist an Beseitigung der Gestankserreger statt "Fahndungsergebnissen" der MA-22 interessiert

Wien, 07.12.01 (fpd) - Wenn Umweltstadträtin Kossina die gesteigerte "Aufklärungsrate für nicht zuordenbare Geruchswahrnehmungen" durch die MA-22 seit 1997 bejubelt, so ändere nichts daran, dass die Geruchsbelästigungen im 22. Bezirk trotz dieser "Erfolge" in den letzten Jahren stetig zugenommen haben. "Wenn die SPÖ unter diesen Umständen auch noch die neue Zentrale der MA-48 mit einer Anlage zur Kompostverarbeitung mitten im Bezirk (Stadlau) ansiedelt und Donaustadt überdies noch als Standort für eine neue Müllverbrennungsanlage in Betracht zu zieht, kann sich die Umweltstadträtin ihre Beschwichtigungsreden getrost sparen", erklärte heute der Klubobmann der FPÖ-Donaustadt Toni Mahdalik.****

Die bisweilen penetranten Geruchsbelästigungen seien kein Wunder, werde der 22. Bezirk von der SPÖ seit vielen Jahren als "Müllhalde Wiens" benutzt. Die Sondermülldeponie am Rautenweg, das Großkompostierwerk in der Lobau, die fix projektierte MA-48-Zentrale am Waagner-Biro-Gelände in Stadlau und eventuell noch eine Müllverbrennungsanlage "zum Dessert" - viel deutlicher könne der geringe Stellenwert des flächenmäßig größten und bevölkerungsmäßig mit Abstand am schnellsten wachsenden Bezirk der Bundeshauptstadt nicht demonstriert werden.

Eine servile Bezirks-SPÖ mit einem Bezirksvorsteher, der über weite Strecken rathausferngesteuert wirkt, bringen die fast 140.000 Donaustädter immer mehr ins Hintertreffen. "Taten gegen die Geruchsbelästigungen statt langatmiger Erklärungen und ein klares Bekenntnis von SPÖ-Bezirksvorsteher Effenberg gegen eine Müllverbrennungsanlage auf Donaustädter Grund und Boden sind jetzt gefragt", betonte Mahdalik.

Die FPÖ-Donaustadt werde bei der ersten Sitzung des Bezirksparlamentes im Jahr 2002 die Probe aufs Exempel machen und eine Resolution gegen ein solches Vorhaben einbringen. Bei der Sitzung am 29. November habe ja die SPÖ eine Resolution gegen die geplante Kompostverarbeitung im großen Stil am Waagner-Biro-Gelände mit ihrer absoluten Mehrheit abgeschmettert. "Wir sind nun gespannt, ob die SPÖ auch JA zu einer Müllverbrennungsanlage im 22. Bezirk sagt", so Mahdalik abschließend. (Schluß)am

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