Vassilakou: "Wir begrüßen die guten Absichten" Wiener Grüne zu "DiverCity Management"-Konzept der Integrationsstadträtin Brauner

Wien (Grüne) - Positiv äußerte sich heute die Grüne Stadträtin, Maria Vassilakou über die von Renate Brauner avisierte Vorgansweise zur Gleichstellung von Nichtösterreichern in der Gemeindeverwaltung. Allein: "Langfristig ist uns leider nicht bald genug", so Vassilakou. Gerade vor ein paar Monaten erst wurde ein Sikh, der zuvor für London-Transport gearbeitet hatte, trotz ausgezeichneter Deutschkenntnisse und bester Empfehlungspapiere, allein wegen seines Turbans, das mit den Dienstbekleidungsvorschriften der Wiener Linien unvereinbar sind, abgewiesen. Seit dem verharren die Wiener Linen auf den Standpunkt, Repräsentations-Uniformen seien wegen der Erkennbarkeit der Bediensteten mir religiösen Kopfbedeckungen nicht kompatibel.

"Bewusstseinsbildungsarbeit der "IntegrationskoordinatorInnen", die im von der Stadträtin vorgestellten Konzept vorgesehen sind, ist natürlich begrüßenswert. Besser wirken allerdings gesetzliche Bestimmungen, mit denen die Stadt Wien sich selbst, aber auch alle in ihrem Wirkungsbereich agierenden Unternehmungen zwingt, den europäischen Standard der Gleichbehandlungsgrundsätze zu beachten und einzuhalten. Wien bracht dringender denn je ein Antidiskriminierungsgesetz", schloss die Grüne Stadträtin.

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