SCHWEITZER: Absurde Proteste von Greenpeace und Global 2000

FPÖ-Generalsekretär bereit, mit Demonstranten zu diskutieren

Wien, 2001-12-07 (fpd) - Als "reichlich absurd" bewertete FPÖ-Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer die heutige Ankündigung von Global 2000, Greenpeace und der oö. Plattform gegen Atomgefahr, kommenden Montag vor der FPÖ-Bundesgeschäftsstelle demonstrieren zu wollen. ****

"Offenbar gehen diese Gruppierungen von Fiktionen aus", vermutete Schweitzer. "Wer den heute im Hauptausschuß von FPÖ und ÖVP eingebrachten Antrag gelesen und verstanden hat, kann nicht allen Ernstes behaupten, die FPÖ habe dem Abschluß des Energiekapitels zugestimmt." Bereits in der Einleitung werde nämlich klargestellt, daß das Energiekapitel weder bisher abgeschlossen wurde noch in den nächsten Tagen bei den Sitzungen auf europäischer Ebene abgeschlossen werde. Dies sei im Antrag, der ja mittlerweile auch den Medienvertretern zugegangen sei, deutlich nachzulesen.

Es sei bedauerlich, daß sich die sogenannten NGOs offenbar immer mehr als verlängerter Arm der Opposition definieren würden, sagte Schweitzer. Überparteilichkeit sei ihre Sache jedenfalls nicht. Gerade die FPÖ habe in der Causa Temelin stets eine klare und eindeutige Linie verfolgt. Daher sei der Protest dieser Organisationen nicht verständlich. Schweitzer kündigte daher an, kommenden Montag vor der freiheitlichen Bundesgeschäftsstelle mit den Demonstranten sprechen zu wollen, wenn diese tatsächlich an einer Diskussion interessiert seien und nicht bloß an sinnentleertem Radau und Aktionismus. (Schluß)

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