Der öffentliche Dienst ist Garant für Demokratie, soziale Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit

EUROFEDOP, die europäische Gewerkschaft öffentlicher Dienst, bereitet sich heute in Luxemburg auf ihren Zukunftskongreß im März 2002 vor

Wien (OTS) - "Die zunehmende Internationalisierung ist ein
wichtiger und positiver Prozeß, der zur Entfaltung der menschlichen Person und der Gesellschaft maßgeblich beiträgt", stellten heute der Präsident von EUROFEDOP, der Belgier Guy Rasneur und der GÖD-Vorsitzende Fritz Neugebauer in seiner Funktion als Vizepräsident von EUROFEDOP übereinstimmend fest.

Die ausschließlich auf Gewinnmaximierung ausgerichtete internationale Großunternehmensstruktur stellt zunehmend Kernelemente des menschlichen Lebens in Politik, Volkswirtschaft und im sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft auf eine existenzielle Probe.

Zur Ergänzung der wirtschaftlichen Konvergenz, die die Entwicklung eines dauerhaften und umweltgerechten Wachstums ermöglicht, sollen die Staaten und supranationalen Einrichtungen Räume des sozialen Zusammenhalts schaffen. Der Allmacht der Marktwirtschaft müssen klare Regeln gegenübergestellt werden. Das Recht auf Bildung, Gesundheitsfürsorge und kultureller Entwicklung und die Gewährleistung von Sicherheit und des ungehinderten Zugangs zur Rechtssprechung sind fundamentale Elemente von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Dieser Aufgabe darf sich keine staatliche Gemeinschaft entziehen.

Die europäische Föderation öffentlicher Dienst (EUROFEDOP) wurde 1967 in Wien als europäische Teilorganisation der weltumspannenden internationalen Föderation öffentlicher Dienst - INFEDOP gegründet. EUROFEDOP kann sich heute auf ein effizientes Netzwerk von 48 Mitgliedsgewerkschaften in Europa stützen und nimmt intensiv am europäischen Sozialdialog teil. Vom 18. - 20. März 2002 wird EUROFEDOP auf seinem 10. Kongreß nicht nur neue Zukunftsstrategieen beschließen, sondern auch einen neuen Vorstand wählen.

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