Bartenstein: Kämpfen um jeden Arbeitsplatz

Einigung bei Semperit-Gipfel auf Arbeitsstiftung für bis zu 1.000 Mitarbeiter

Wien (BMWA-OTS) - Beim heute im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit stattgefundenen Semperit-Gipfel, zu dem Arbeitsminister Martin Bartenstein die Geschäftsführung und die Belegschaftsvertretung des Semperit-Werkes Traiskirchen sowie die Geschäftsführung des AMS und AMS Niederösterreich eingeladen hatte, einigte man sich darauf, dass die bereits bestehende Semperit-Arbeitsstiftung auf bis zu 1.000 Mitarbeiter und bis zu 4 Jahre ausgeweitet wird. ****

Arbeitsminister Bartenstein betonte nach dem Gespräch, dass er alles Menschen mögliche tun würde, um den Mitarbeitern bei Semperit Hilfe zu geben. Bis jetzt seien aber noch keine Kündigungen ausgesprochen. Aus Sicht von Continental hat Vorstandsmitglied Nikolin gestern in einem Telefonat klargestellt, dass die Schließung der Reifenproduktion fix sei. Im Hintergrund liefen selbstverständlich Gespräche, um dem Standort Traiskirchen eine Zukunft zu geben. Bartenstein hob hervor, dass das gesamte Förderinstrumentarium des Bundes, aber sicher auch des Landes Niederösterreich, zur Verfügung stünde.

Durch die heute besprochene Auffanglösung wäre aber zumindest garantiert, dass alle betroffenen Mitarbeiter in einer Arbeitsstiftung bis zu 4 Jahre lang ein Arbeitslosengeld von bis zu ATS 13.000,-- netto und im ersten Jahr zusätzlich ATS 1.000,-- Betriebsprämie erhielten. Darüber hinaus verpflichte sich der Betrieb, Ausbildungs- und Qualifizierungskosten von durchschnittlich ATS 100.000,-- für die betroffenen Mitarbeiter zu übernehmen.

Der Geschäftsführer von Semperit Dr. Hirschel bewertete das heutige Gespräch als durchaus positiv und betonte, dass er alles erreicht habe, was er erreichen wollte. Nach Ansicht von Betriebsrat Artmäuer seien die Rahmenbedingungen zur sozialen Abfederung der Mitarbeiter geschaffen worden.

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