Audit FAMILIE & BERUF: Haupt fordert europäische Initiativen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wien (BMSG/OTS) - Anlässlich einer Pressekonferenz zur gestern
und heute stattfindenden Europäischen Konferenz "European work & family audit" trat der Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen, Mag. Herbert Haupt, vehement dafür ein, dass die derzeit in Österreich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geltenden Kriterien auf eine europäische Ebene gehoben werden sollen. Er wünsche sich in diesem Zusammenhang konstruktive Schnittstellen zwischen Familie und Arbeitswelt.****

Das Audit FAMILIE & BERUF, das ja ein Auditierungsverfahren zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist, sei ein geeigneter Weg, um gemeinsam mit der Wirtschaft, die nach wie vor vorhandenen Barrieren, die der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Weg stehen, auszuräumen. Das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen gehe, laut Haupt, mit gutem Beispiel voran, da es selbst schon grundauditiert sei, was bedeute, dass die IST/SOLL-Analyse durch einen externen Gutachter positiv abgeschlossen wurde. Bei Erreichen des SOLL-Wertes sowie positiver Begutachtung erhält jedes Unternehmen dann das Zertifikat "Audit FAMILIE & BERUF" für drei Jahre verliehen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit würde sich demnächst ebenfalls grundauditieren lassen, wodurch auch hier ein positiver Vorzeigeeffekt erreicht werden würde. Der österreichische systematische Kriterienkatalog, mit dessen Hilfe das jeweilige Unternehmen in 10 Handlungsfeldern einer eingehenden Betrachtung unterzogen wird, sei exzellent und sollte dem Minister zufolge innerhalb der Europäischen Union zur Nachahmung verankert werden.

Derzeit seien in Österreich rund 25 Unternehmen auditiert, die Einrichtung einer Bundesstelle zur Auditierung sei gerade in Planung. Haupt unterstrich die Wirkung familienfreundlicher Maßnahmen für jedes Unternehmen. Sie brächten vor allem eine Verbesserung der Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine höhere Leistungs- und Einsatzbereitschaft im Betrieb und eine Verbesserung der gesamten Arbeitsbedingungen. "Eine familienfreundliche Personalpolitik der Unternehmen wird auch eine deutliche Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zur Folge haben", zeigte sich der Minister abschließend überzeugt. (Schluss) bxf

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