Neues Elektronikwerk von Siemens im Burgenland

In Siegendorf werden 250 neue Arbeitsplätze geschaffen

Wien (OTS) - Im burgenländischen Siegendorf baut die Siemens AG Österreich ein neues Elektronikwerk auf. Dort werden elektronische Steuerelemente für Haushaltsgeräte gefertigt. Diese Bauteile steuern die Vorgänge in Waschmaschinen, Geschirrspülern, Kühlschränken und Herden. "Mit diesem Standort schaffen wir 250 neue Arbeitsplätze im Burgenland und bringen zusätzliche Wertschöpfung nach Österreich", erläutert DI Albert Hochleitner, Generaldirektor der Siemens AG Österreich. Und weiter: "Die aktive Technologiepolitik und entschlußfreudige Verwaltung schaffen ein positives Klima für unternehmerische Investitionen im Burgenland." Die Siemens AG Österreich investiert in das neue Werk rund 16,5 Mio. EUR (226 Mio. ATS), der Umsatz wird etwa 50 Mio. EUR (rund 690 Mio. ATS) pro Jahr betragen. Im Rahmen eines Fertigungsauftrages an die Siemens AG Österreich deckt die Bosch und Siemens-Hausgeräte GmbH ein Drittel ihres internationalen Bedarfs an elektronischen Steuerelementen aus dem neuen Siemens-Werk im Burgenland.

Elektronik in Haushaltsgeräten nimmt massiv zu Über elektronische Steuerelemente - sogenannte Flachbaugruppen - werden die Befehle, die der Benutzer über Knöpfe und Regler gibt - etwa einen gewünschten Waschgang oder eine bestimmte Temperatur - gesteuert und an die mechanischen Teile weitergeleitet. Während der europäische Markt für Weissware nur geringfügig steigt, nimmt der Anteil an elektronischen Komponenten in Haushaltsgeräten massiv zu.

Siemens liefert aus dem Burgenland in die ganze Welt Für diese Anforderungen entsteht in Siegendorf ein neues Elektronikwerk. Ab Mai 2002 werden elektronische Steuerelemente für die Weissware der Bosch und Siemens-Hausgeräte GmbH gefertigt. Die produzierten Mengen werden an BSH-Standorte in der ganzen Welt geliefert - von Deutschland über die Türkei bis in die USA. Im Rahmen des BSH-Auftrages sind künftig neben der Fertigung auch Entwicklungsleistungen durch die Siemens AG Österreich vorgesehen.

250 neue Arbeitsplätze auf 9000 Quadratmetern Für das Burgenland bedeutet das Elektronikwerk der Siemens AG Österreich 250 neue Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung in der Region. Errichtet wird die Produktionsstätte von der Gewerbezone Ost, Siemens zieht mit seiner technischen Ausstattung als langfristiger Mieter ein. Das Areal ist beträchtlich: auf einer Fläche von 9000 m2 werden die hochtechnischen Fertigungsmaschinen, Lagerhallen, Büro- und Sozialräume untergebracht.

Optimale Verkehrsinfrastruktur und qualifizierte Arbeitskräfte Mit der Nähe zu Wien, Eisenstadt und der Autobahnanbindung bietet die Gewerbezone Ost in Siegendorf die optimale Verkehrsinfrastruktur für einen internationalen Fertigungsstandort. Ein weiterer Vorteil sind die qualifizierten Arbeitskräfte aus der Region und den Ballungsräumen Eisenstadt und Mattersburg.

Hightech und Kultur im Burgenland: Rechenzentrum und Haydn-Tage Die Siemens AG Österreich sieht im Burgenland vor allem wegen seiner aktiven Technologiepolitik, flexiblen Verwaltung und der Unterstützung durch die Europäische Union gute Investitionsmöglichkeiten. In Neutal schafft Siemens mit einem Hochleistungsrechenzentrum 120 neue Arbeitsplätze, im Jänner 2002 wird das Rechenzentrum in Betrieb gehen. Damit das Unternehmen nicht nur als ergebnisorientierter Investor wahrgenommen wird, unterstützt Siemens die jährlichen Haydn-Tage in Eisenstadt - im Jahr 2001 mittlerweile zum 13. Mal.

Jobanfragen unter http://www.siemens.at

Rückfragen & Kontakt:

Michael Kochwalter
Generalsekretär und Konzernpressesprecher
Tel.: 051707 20003
michael.kochwalter@siemens.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSI/OTS