Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker zur Europaregion

Wien, (OTS) Sehr optimistisch zeigt sich Wiens Planungs- und Verkehrsstadtrat DI Rudolf Schicker zur Zukunft einer Europaregion mit dem natürlichen Schwerpunkt Wien.

"Die Serie von Veranstaltungen in den Städten Bratislava, Györ und nunmehr Brno, bei denen wir versucht haben, zusammen mit den dort Verantwortlichen gemeinsame Strategien für eine Verkehrsinfrastruktur in unserer Region zu entwickeln, hat gezeigt, wie positiv man im südlichen Zentraleuropa auf die Idee einer Regionenbildung reagiert" sagte Schicker gegenüber der RK.

In Brno endete diese Serie, die der Bohmann-Verlag im Auftrag der Stadt Wien organisiert hatte, mit aus Wiener Sicht besonders erfreulichen Gesprächen.

An der vom Wiener Bereichsdirektor für Stadtplanung, DI Dr. Arnold Klotz moderierten Veranstaltung hatte Oberbürgermeister Petr Duchon durchgehend teilgenommen und seitens der Stadt Brno die hohe Kooperationsbereitschaft signalisiert.

Insbesondere auf das von Stadtrat Schicker unterbreitete Angebot, am Aufbau der Europaregion aktiv teilzunehmen, reagierten die Brünner Vertreter mit dem Hinweis, dass aus ihrer Sicht Wien stets der natürliche Schwerpunkt des gemeinsamen Raums gewesen sei und auch heute sich etwa das Interesse der Stadt Brno, die Verkehrsverbindungen zu verbessern, besonders hoch ist. Besonderes Interesse hat die Messe-Stadt Brno neben der Fertigstellung einer Autobahnverbindung an direkten Flugverbindungen mit Wien-Schwechat.

Wien zu erreichen, so Oberbürgermeister Duchon, sei für Brno wichtiger als die Verbindung zu Praha.

Für die Stadt Wien unterstrich Stadtrat Schicker die aktive Bereitschaft, bereits jetzt alle gemeinsamen Voraussetzungen zu schaffen, die erforderlich seien, das Zusammenleben innerhalb der EU mit dem Beitritt der Tschechischen Republik sofort zur Normalität werden zu lassen. Die Bedeutung der Europregion liege, so Schicker, auch darin, sich in Europa und im globalen Wettebewerb gemeinsam durchsetzen zu können. Die konkreten nächsten Schritte: Vertreter der Stadt Brno und des Kreises Südmähren werden bereits im Jänner zu gemeinsamen Sitzungen mit der Planungsgemeinschaft Ost (Wien, Niederösterreich und Burgenland) zusammen mit ihren KollegInnen aus Bratislava und Györ-Sopron eingeladen. Schicker wiederholte seinen Vorschlag, über das bestehende Cernet-Netzwerk die Jugend der Städte und Regionen Brno, Bratislava, Györ und Wien in die Namensfindung für eine solche Europaregion im Rahmen eines Wettbewerbes einzubinden.

Gegenüber der RK betonte Stadtrat Schicker auch, wie wichtig die in Brno vom Leiter der Wiener Magistratsabteilung 27 (EU-Förderungen) DI Peter Brodesser ausgesprochenen Einladung zu einer Seminarwoche der "Hauptstädte" der künftigen Europaregion sei: "Wir machen erfreulicherweise immer wieder die Erfahrung, wie sehr die Europakompetenz des Wiener Magistrats in den benachbarten Hauptstädten geschätzt wird. So ist auch tatsächlich ein langsames Zusammenwachsen der Städte möglich." (Schluss) lf

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