LR Schmid begrüßt Einigung über Hospizplan

"Sanftes, würdiges Sterben ist Quantensprung in Europa"

Bregenz (VLK) - Soziallandesrätin Greti Schmid begrüßt die
heute, Donnerstag, erzielte Einigung über einen
österreichweiten Hospizplan, der ein "sanftes, würdiges
Sterben" ermöglichen soll. Schmid zeigte sich erfreut, dass
der in Vorarlberg bereits seit Jahren eingeschlagene Weg mit
der Hospizbewegung nun österreichweit seine Anerkennung
findet. ****

Die Landerätin unterstützt den Gedanken, dass "in unserer westlichen Gesellschaft die Würde des Menschen bis zu seiner letzten Stunde in den Mittelpunkt gerückt wird". Eine aktive Sterbehilfe, wie sie beispielsweise in den Niederlanden
legalisiert wurde, sei abzulehnen. Einwände wie Ängste vor unerträglichen Schmerzen und Einsamkeit seien ernst zu
nehmen, die Konsequenz müsse aber eine andere sein. Mit der
nun erzielten Einigung ist man ein gutes Stück weiter
gekommen, sterbenskranken Menschen Geborgenheit zu vermitteln
und ihnen einen schmerzfreien Lebensabend zu gewährleisten,
betont Schmid.

Laut Greti Schmid verlangt ein würdevolles Sterben eine menschlich kompetente Sterbebegleitung. In Vorarlberg hat
sich der beim Aufbau der Hospizbewegung eingeschlagene Weg
mit der Situierung bei der Caritas und die Realisierung von regionalen Projekten im Nahraum als richtig erwiesen, so
Schmid. Zudem erfolgt im nächsten Jahr der Zusammenschluss
von Hospizbewegung und Krankenbegleitung. Mit diesem Schritt
soll die Zusammenarbeit für Patienten und Angehörige nochmals intensiviert und eine kontinuierliche Betreuung ermöglicht
werden, betont die Landesrätin.
(ug,nvl)

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