DB Carsharing

Berlin (ors) - - Querverweis: O-Töne werden über ors versandt und sind abrufbar unter: http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=ors

Anmod. (Vorschlag)

Viele Reisende fahren nur deshalb mit dem Auto in Urlaub oder zu Geschäftsterminen, weil sie vor Ort nicht auf Ihr Fahrzeug verzichten wollen. Für diese Zielgruppen hat sich die Bahn jetzt eine Alternative ausgedacht: Vom Zug direkt in den Mietwagen. Mit einem ersten Pilotprojekt in Frankfurt und Berlin soll das neue Angebot der Bahntochter DB Rent gestartet werden. Inhaber von Netzcards und Bahncards können ab Donnerstag direkt am Bahnhof Autos ausleihen. Schon bald sollen andere Städte folgen.

Vom Zug direkten Anschluss an den Mietwagen. So sieht das neue Car-Sharing-Konzept der Bahn aus. Doch bevor die Spritztour beginnen kann, muss der Bahn-Kunde noch ein paar Formalitäten erledigen. Die Voraussetzung, um das Angebot in Anspruch nehmen zu können sind eine Netzcard oder Bahncard und natürlich ein Führerschein. Damit kann sich der Mietwillige bei DB Carsharing registrieren lassen - als Alternative zum eigenen Auto. Rolf Lübke, Geschäftsführer von DB-Rent:

O-Ton (ors04781) Rolf Lübke, Geschäftsführer DB-Rent (30 sec.)

Wir wollen eigentlich Mobilität auf andere Beine stellen. Das heißt, gezielt sich überlegen, wie kann ich ökologisch sinnvolles und unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander verknüpfen. Das heißt zum Beispiel Bahn und Auto. Es heißt nicht Bahn oder Auto, das geht nicht. Sondern Bahn und Auto oder Bahn und Fahrrad. DB-Rent steht ja nicht nur für die Kombination Bahn und Auto sondern auch Bahn und Fahrrad.

Fahrräder und jetzt auch Carsharing als alternatives und kostengünstiges Fortbewegungsmittel: Besitzer einer Bahncard 2. Klasse zahlen für die Registrierung 40 Euro. Mit der Bahn-Card 1. Klasse kostet es nur die Hälfte. Für Netzcard-Inhaber ist die Anmeldung sogar kostenfrei.
Anschließend kann der neue Kunde jederzeit und rund um die Uhr telefonisch ein Auto seiner Wahl bestellen. Das Fuhrpark Angebot ist breit gestreut: Von der Miniklasse bis zur sog. Komfortklasse gibt es verschiedene Fahrzeugtypen je nach Geldbeutel.
4 Euro kostet eine Stunde in der Miniklasse, 40 Euro ein ganzer
Tag. Die Smartcard dient gleichzeitig als elektronischer Schlüssel und als Gebührenzähler. Mit ihrer Hilfe werden die nötigen Daten in den Bordcomputer eingegeben. Nach Fahrtende wird das Fahrzeug wieder mit der Karte zugeschlossen. Abgerechnet wird monatlich.

O-Ton (ors04782) Rolf Lübke, Geschäftsführer DB-Rent (16 sec.)

Der Gag von DB-Car-Sharing ist, dass jeder Nutzer seinen eigenen persönlichen Schlüssel in der Tasche hat und dort den Schlüssel anwendet, wo ganz gezielt ein DB-Car-Sharing-Fahrzeug einsetzbar ist.

In der Hauptstadt greift DB Carsharing auf das Netz der Berliner Firma "Stattauto" zurück, die den Service vor Ort bereitstellt. Damit stehen den Bahnkunden sukzessive alle 57 Mobilstationen von Stattauto mit rund 200 Fahrzeugen zur Verfügung. Das neue Car-Sharing Angebot überzeugt auch Tilmann Heuser, Verkehrsexperte vom BUND:

O-Ton (ors04783) Tilmann Heuser, BUND-Verkehrsexperte (18 sec.)

Das neue Angebot der DB zu Car-Sharing ist eine neue, innovative Mobilitätsdienstleitung, gerade auch für Kunden, die bisher vorwiegend mit der Bahn fahren, kein eigenes Auto besitzen, aber durchaus ab und zu mal ein Auto brauchen.

Bahnkunden in Berlin und Frankfurt sind die ersten, die das neue Car-Sharing System der Bahn ab Donnerstag testen können. Doch weitere Städte sollen schon bald folgen.

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